Amazon FBA / Dropshipping – Anleitung, Produkte Finden & Erfahrungen [+ Kurs]

Clemens
31. Mai 2019

Einleitung

Amazon FBA ist aktuell in aller Munde und neben Shopify Dropshipping eines der beliebtesten Dropshipping Modelle welches gibt. Vor allem auf YouTube tummeln sich die Selfmade Millionaire welche es mit Amazon FBA zu großem finanziellen Erfolg geschafft haben. Anfangs noch als harmlose Versandoption von Amazon angeboten hat sich mittlerweile ein ganzes Business Modell daraus entwickelt.

Doch was genau ist Amazon FBA und wie kann man damit Geld verdienen? Wir haben das Business Modell Dropshipping Amazon FBA getestet, analysiert und berichten über unsere Erfahrungen. Immerhin sind die versprechen zahlreiche Gurus äußerst verlockend und gleichzeitig auch fragwürdig. In unserem objektiven Bericht erfährst du alles was du wissen musst ohne Hype und Bullshit.

Was ist Amazon FBA?

Amazon FBA steht für das Versandmodell welches Amazon anbietet. FBA steht hier für Fulfilled by Amazon und bedeutet somit, dass der Versand von Amazon übernommen wird. Man lagert die Produkte direkt bei Amazon und sobald eine Bestellung reinkommt übernimmt Amazon das Packaging, Fulfillment und Shipping. Mittlerweile gibt es Amazon FBA schon seit einigen Jahren und wird auch immer beliebter.

amazon fba steps

Dropshipping Amazon

Daraus hat sich in den letzten Jahren ein regelrechtes Geschäftsmodell entwickelt und nennt sich Dropshipping Amazon FBA. Dropshipping ist vielen bereits ein Begriff aber hier nochmal der Begriff im Bezug auf Amazon erklärt:

Dropshipping bedeutet, dass man das Produkt im Grunde genommen nicht sieht oder lagert. Man ist lediglich der Mittelsmann bzw. Vermittler und stellt sicher, dass das Produkt vom Hersteller zum Endkunden kommt. Produktion, Versand und Fufillment sind somit ausgelagert. Man übernimmt jedoch die Produktsuche/Produktentwicklung, Marketing & Customer Support.

Der Grund weshalb das Modell so beliebt ist sind die vergleichsweise geringen Startkosten sowie die potentielle Skalierbarkeit. Zudem kommt dazu, dass man keine Lager sowie Logistikprobleme hat und lediglich stabilen Internetanschluss sowie eine Notebook benötigt um das Business zu betreiben und auch auszubauen.

Es ist ein beliebtes Business Modell welches in die Kategorie „Online Geld Verdienen“ fällt und daher besonders bei jungen Leuten besonders beliebt ist. Die potentiellen Vorteile liegen klar auf der Hand und einige habe bereits gezeigt was wirklich möglich ist wenn man sich mit der Thematik intensiv beschäftigt und auch umsetzt.

Anleitung – Schritt für Schritt

Um erfolgreich mit Amazon zu werden sollte man genauso wie bei jedem anderen Business mit Strategie, Planung und Konzept an die ganze Sache ran gehen. Nur so verhindert man Anfänger Fehler und erhöht die Erfolgschancen. Hier ist eine detaillierte Schritt für Schritt Anleitung mit den wichtigsten Punkten um erfolgreich mit Amazon FBA bzw. Amazon Dropshipping zu werden.

Bitte genau durchlesen und keine Punkte überspringen. Diesen Fehler haben wir am Anfang auch gemacht.

0. Informieren

Der mit Abstand wichtigste Schritt wenn es darum geht ein erfolgreiches Online Business aufzubauen ist sich zu informieren. Man sollte wissen auf was man sich einlässt und was einen erwartet. Viele geben auf bzw. erzielen keine Erfolge weil sie sich anfangs zu wenig informiert haben und viele Dinge nicht erwartet haben. Erfolgreiche Unternehmer informieren sich und holen sich so viele Informationen vorab wie möglich. Konkrete Punkte sollten vorab geklärt werden:

  • Wieviel Startkapital brauche ich?
  • Wieviel Zeit habe und benötige ich?
  • Was ist möglich und was ist mein Ziel?
  • Passt das Business zu mir?

Das mag sich vielleicht lächerlich anhören aber viele merken erst im Prozess, dass das Business nicht das Richtige für sie ist und geben auf bzw. scheitern. Diesen grundlegenden Fehler kann man durch vorherige Analyse sehr leicht vermeiden.

1.Unternehmen / Gewerbe Anmelden

Der erste wirkliche Schritt, nachdem man sich für das Business Model Amazon FBA entschieden hat, besteht darin das Unternehmen mit dem entsprechenden Gewerbe anzumelden. Hierfür genügt anfangs ein Einzelunternehmen welches man sowohl in Österreich als auch in Deutschland für wenige Euros innerhalb eines Tages gründen kann. Dazu sollte man das „Handelsgewerbes“ anmelden welche diese Tätigkeiten alle abdeckt.

Anschließend beantragt man eine UID (Umsatzsteueridentifikationsnummer) und meldet diese auf das Einzelunternehmen an. Somit schafft man Unternehmens-, Steuer- & Gewerberechtlicher Sicht die Basis um überhaupt auf legale Art und Weise im E-Commerce tätig zu sein. Dies sollte der erste Schritt sein, denn Handel ohne Gewerbe und Steuernummer ist nicht erlaubt.

Institution wie die WKO (Österreich) sowie die DIHK (Deutschland) stehen bei Fragen und Anregungen zur Verfügung. Da wir keine Unternehmens- & Steuerberater sind sollte man bei etwaigen Fragen die entsprechenden Behörden oder Experten kontaktieren.

2. EAN Nummer / Bar Codes Beantragen

Für jedes Produkt wird eine EAN (European Article Number) bzw. Bar Code benötigt. Deshalb sollte man vor begann für die jedes Produkt eine eigene Nummer/Code sichern. Diese sind kostenpflichtig und kann man über diverse Anbieter kaufen. Meist liegt der Preis bei 40-70 Cent Pro Nummer. So kann man verschiedene Pakete ab 40-70€ kaufen und erhält damit meist 100 EANs.

Hier ein paar Anbieter im Überblick:

3. Amazon Seller / FBA Account

Als nächstes muss ein Amazon Seller Account erstellt werden. Dieser ist notwendig um das Amazon FBA Programm überhaupt nutzen zu können. Bei der Einrichtung sollten alle Angaben korrekt sein und die richtigen Zahlungsmodalitäten hinterlegt sein damit es später keine Probleme im Bezug auf Buchhaltung gibt. Für die 

Hier der Link dazu: https://services.amazon.com/fulfillment-by-amazon/benefits.htm

Für die Ausstellung von Rechnungen gibt es eine Rechnungssoftware welche diesen Prozess automatisiert. Das ist vor allem bei höheren Bestellvolumen sinnvoll, da man die Rechnungen nicht mehr selbst schreiben muss. Nachdem man sich registriert hat muss man diese mit dem Account verbinden. Wir empfehlen easy Bill: https://www.easybill.de/

 

Amazon Seller Central

4. Produktrecherche

Dieser Punkt ist entscheidend und von grundlegender Bedeutung. Es ist der vermeintlich größte K.O Faktor wenn es darum geht ein erfolgreiches Amazon FBA / Dropshipping Business aufzubauen. Marktanalyse und Produktrecherche sind essentiell.

Grundsätzlich sollten folgende Punkte allenfalls beachtet bzw. berücksichtigt werden wenn. Sobald einer dieser Punkte verletzt wird ist das Produkt nicht geeignet. Es gibt natürlich noch weitere Punkte jedoch sind das die wichtigsten und grundlegendsten. Allein durch Beachtung dieser Punkte steigen die Erfolgschancen signifikant an.

Produktpreis

Der erste Punkt betrifft en Produktpreis. Dieser sollte auf keinen Fall im VK mehr als 15€ betragen. Man sollte immer etwas Spielraum für genügend Marge lassen und bei Produkten unter 15€ lohnt es sich meist nicht. Durch die zahlreichen Kosten welche Anfallen (Shipping, FBA etc) lohnen sich diese Produkte meist nicht.

Nach oben hin gibt es in der Regel keine Grenzen was den Preis im VK betrifft jedoch sollte man verstehen, dass die Ansprüche bei +100€ Produkten stark ansteigen und die Qualität entsprechend gut sein bzw. mit dem Preis steigen sollte.

Zudem sollte der Preis im EK nicht mehr als 33% des VK betragen. Das ist oberer Grenzwert an den man sich in der Regel immer halten sollten. Auch hier wieder der selbe Grund – die Marge sollte groß genug sein und Spielraum besitzen.

Saisonale Schwankungen

Produkte mit saisonalen Schwankungen eignen sich für Anfänger nicht, da der Cash Flow für die ersten Produkte über das ganze Jahr stabil sein sollten. Wenn man bereits mehrere Winning Products hat welche sich stabil verkaufen bzw. einen sicheren Cashflow generieren kann man beginnen ein paar saisonale Produkte in das Sortiment aufzunehmen. Anfangs ist das jedoch empfehlenswert.

Copyright

Dieser Punkt sollte eigentlich selbstverständlich sein aber muss dennoch genannt werden, da es immer wieder Leute gibt welche ihn missachten. Copyrightsverletzungen sind kein Kavaliersdelikt sondern strafbar. Es ist nicht nur ethisch verwerflich geistiges Eigentum (Design, Technolgie etc…) zu kopieren sondern auch illegal. 

Die potentiellen Folgen bei Missachtung zu listen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Amazon sperrt meist die Accounts und seitens des geschädigten kann es zu Klagen mit hohen Geldstrafen kommen. Nicht empfehlenswert.

Im Zweifelsfall sollte man deshalb einen Rechtsspezialisten oder das eingetragene Markenrechtsregister besuchen.

Qualität

Qualität ist weiterer grundlegender Punkte den viele missachten und der auch viel Geld kosten kann. Je besser die Qualität, desto zufriedener die Kunden und desto bessere Bewertungen bekommt man. Auf der anderen Seite können Produkte mit mangelhafter Qualität häufig zu Refunds oder eben schlechten Bewertungen führen. 

Um die Qualität sicher zu stellen sollten potentielle Produkte in kleinen Testmengen bestellt werden.

Bestellvolumen / Konkurrenz

Vermutlich einer der wichtigsten Punkte welcher sich ganz einfach mittels Zahlen klären lässt. Hierbei sollte man sich einfach die Fragen stellen:

  • Wo hoch ist die Nachfrage?
  • Wie stark ist die Konkurrenz?
  • Gibt es Platz für mich?

Klassische Produkte wie Yoga Matten, Sonnenbrillen, Handy Hüllen uvm. haben zwar eine starke Nachfrage aber ebenso viele Anbieter. Der Markt ist hart umkämpft und die Marge sehr gering. Auf der anderen Seite gibt es Produkte wie z.B Sprossengestelle zum Sprossen züchten welche wenig Konkurrenz besitzen aber das Suchvolumen ist fast schon zu gering um entsprechend interessante Profite zu erzielen.

Die Quintessenz liegt darin Produkte zu finden mit hoher Nachfrage (Sales Volume) und gleichzeitig wenig Anbietern bzw. Anbietern mit wenig Bewertungen. Sodass man sich selbst gut positionieren und das entsprechende Produkt bzw. Produktkategorie dominieren kann.

Anfälligkeit für Refunds

Gewisse Produktkategorien sind nicht ideal für Amazon FBA Dropshipping, da diese sehr viele Probleme bereiten können. Man sollte bedenken, dass man Refunds und Reklamationen sowie etwaige Reparaturen so gering wie möglich halten sollte. Das kostet letztendlich viel Zeit, Energie und Geld.

Beispiele dafür sind Elektronik, Glas sowie Fashion Artikel. Elektronik sowie Glas kann sehr leicht (durch Versand) kaputt werden und es kommt häufiger zu Reklamationen. Kleidungsstücke sind auch schwierig, da viele die falsche Größe wählen oder Größentabellen missachten. Somit kommt es auch hier häufiger zu retouren.

TIPP: Mit der Software Junglescout ist es möglich die Konkurrenz zu durchleuchten und alle Daten bezüglich Sales, Sales Velocity, Revenue, Reviews etc zu bekommen. Diese Daten sind essentiell wenn es darum geht das richtige Produkt zu finden. Denn im Online Marketing gibt es keine klare Regel: „Let Data tell the story“. Konkret bedeutet das, dass Zahlen nicht lügen und man sich nie rein auf das Gefühl verlassen sollte sondern nach Zahlen und Fakten gehen sollte. Dafür eignet sich Jungle Scout sehr gut.

5. Produkt Sourcing auf Alibaba

Die beliebteste und vermutlich einfachste Plattform zum sourcen von potentiellen Produkten ist definitiv Alibaba. Das B2B Pendant zu Aliexpress überzeugt mit der größten Auswahl an Hersteller. Die Vielfalt ist nahezu grenzenlos. Zudem gibt sich Alibaba Mühe Scams zu vermeiden und die Kundenzufriedenheit so hoch wie möglich zu halten. Anbieter mit extrem schlechter Qualität oder Scammer werden aktiv aussortiert. Es gibt sogar eine Refund Option bzw. Käuferschutz.

Grundsätzlich sollte man trotzdem stets Anbieter mit den besten Bewertungen, Kundenfeedback und Zertifizierungen wählen. Schon bevor man mit der Suche beginnt sollte man darauf achten, dass „Trade Assurance“ und „Verified Supplier“ aktiviert ist.

Ein weiterer Punkt den man beachten sollte ist, dass fast alle Anbieter mit sich verhandeln lassen und auch Möglichkeiten zu Branding und Customization bieten. Deshalb ist Verhandeln und Vergleichen von Anbietern essentiell. Klassiker dabei sind Preissenkung, Drückung der Mindestbestellmenge sowie Branding (Logo Print). Mit etwas Geschick lassen sich somit viel bessere Details aushandeln.

6. Produkte zu Amazon schicken

Wenn man ein paar Samples vom Hersteller bekommen hat kann man die volle Bestellung aufgeben. Diese sollte aber nicht direkt zu Amazon sondern zu erst nach Hause geschickt werden. Denn man sollte auf jeden Fall eine Qualitätskontrolle durchführen. Anschließend schickt man die Produkte zu Amazon und beginnt mit dem Aufbau des Produkt Listings.

Hierbei ist es aber auch wieder wichtig, dass man mit dem jeweiligen Carrier gut verhandelt. Denn die Shipping Preise können je nach Versandart und Anbieter stark variieren.

7. Launchstrategie / SEO / Rankings

Durch die richtige Launch Strategie kann man Produkte innerhalb weniger Tage und Woche an die Spitze von Amazon positionieren. Durch entsprechendes SEO sowie Listing Optimierung kann diese Position auch langfristig gehalten werden. Dieser Prozess ist unglaublich umfassend deshalb hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Sales Velocity / Verkaufsgeschwindigkeit

Der wichtigste Faktor wenn es um Produktplatzierungen geht ist die Sales Velocity. Wenn ein Produkt viele Bestellungen bekommt ist das für Amazon ein Signal, dass das Produkt relevant ist und an die Spitze gehört. Sales Velocity also Verkaufsgeschwindigkeit kann man durch folgende Dinge ankurbeln:

  • PPC Kampagnen
  • Giveaways
  • Externer Traffic (Durch Blogs, Facebook / Google Ads etc)

Deshalb sollte man für den Launch auch etwas Werbebudget mit einberechnen sofern man kann keine Gratis Traffic durch Blogs etc bekommt.

Bewertungen

Bewertungen sind nicht nur für die Nutzer wichtig sondern auch für Amazon. Viele positive Bewertungen führen dazu, dass Amazon das Produkt besser rankt. Dabei spielt Qualität und Quantität eine Rolle. Bewertungen sollten so organisch wie möglich entstehen und Amazon wird immer besser darin gekaufte oder selbstgeschriebene Bewertungen zu erkennen.

Am besten man fragt anfangs ein paar weit entfernte Bekannte das Produkt zu bestellen und anschließend zu bewerten um den Start zu erleichtern. Letztendlich setzen sich hochqualitative Produkte aber selbst durch da diese logischerweise bessere Bewertungen bekommen.

Listingaufbau / Optimierung

Das Listing über welches das Produkt verkauft wird sollte entsprechend optimiert werden sodass es besser rankt. Auch hier gibt es wieder viele Faktoren welche die Qualität bzw. letztendlich das Ranking beeinflussen. Amazon misst Metriken wie Clickthrough Rate, Conversion Rate, Bounce Rate & Dwell Time.

Auch hier wieder die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Catchy Title mit Keywords
  • Hochqualitative Fotos
  • Sinnvolle und Relevante Beschreibungen (auch mit Keywords)
  • Fragen beantworten / Support (!)

Grundsätzlich sollte man einfach darauf achten, dass das Produktlisting so viele relevante Informationen über das Produkt für den Käufer enthalt sodass dessen Kaufentscheidung erleichtert wird. Hochqualitative Fotos, Texte, Videos sowie Support / Fragen beantworten führen zu erhöhtem Vertrauen und erhöhen die. Conversion Rate.

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Erfahrungen 

Wir persönliche hatten anfangs (vor Jahren) Probleme mit Amazon FBA, da wir uns nicht genau mit der Materie befasst hatten und typische Anfängerfehler machten. Vor allem wenn es um die wichtigsten und grundlegendsten Dinge ging waren wir zu nachlässig. Das ist auch das Hauptproblem weshalb viele keinen Erfolg mit Amazon haben – sie ignorieren di Basics.

Auch wir waren schlampig bei der Produktrecherche und hatten zudem keine gute Launch Strategie. Durch die ungenaue Produktrecherche übersahen wir oft Konkurrenz und traten in stark übersättigte Märkte mit mäßiger Nachfrage ein. Das ist somit auch einer der wichtigsten Punkte – die Recherche. Durch die anschließend ungenau geplante Launch Strategie dauerte es Woche bis unser Listing an der Spitze war. Zeit die besonders wichtig ist, denn die Konkurrenz schließ nicht.

Über die Monate hinweg lernten wir aus den Fehler und begannen weniger auf unser Gefühl zu hören als auf die Zahlen. Wir arbeiteten strategischer und investierten mehr Zeit in Recherche und Markt- sowie Trendanalyse. Dadurch stiegen unsere Erfolge deutlich an und die Fehlerrate reduzierte sich signifikant.

Aktuell investieren wir noch mehr Zeit in Private Labeling und die Ausarbeitung von USP. Unsere Produkte bekommen eigene Labels, Designs und bilden im gesamten vielmehr eine Brand. Das sollte mitunter auch das langfristige Ziel eines jeden Dropshippers sein. Denn Brands schaffen vertrauen und setzen sich langfristig durch. Zudem schützt man sich etwas vor Copy Cats denn Kunden wählen lieber die bekannte Brand als ein No Name Produkt. Natürlich abhängig von der Branche (bei Büroklammern, Strohhalmen, Gläser etc. ist die Brand meistens eher von sekundärer Relevanz).

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Amazon FBA Kurs & Buch – Empfehlung

Oftmals wird gefragt ob es überhaupt nötig ist einen Kurs für Online Marketing zu kaufen. Auch bei Amazon gibt stellen sich viele die Frage ob sich die Investition in einen Kurs lohnt. Unserer Ansicht nach ist die Antwort ganz klar ja. Vor allem als Anfänger spart man sich enorm viel Zeit und langfristig gesehen auch Geld. Innerhalb weniger Tage kann man sich durch einen Kurs das Wissen von Profis, welches über Jahre angesammelt wird, aneignen und davon profitieren.

Da es sehr viele Kurse gibt und vor allem auf YouTube viele Experte ihre Kurse vermarkten möchten wir eine ganz klare Empfehlung aussprechen. Diese basiert auf den positiven Erfahren welche wir sowie zahlreiche andere bereits gemacht haben. Lukas Mankow ist ein deutscher Online Marketer mit Spezialisierung auf E-Commerce bietet die besten Programme für Dropshipping mit Shopify und Amazon FBA an. Er ist mitunter einer der erfolgreichsten in der Branche und erhielt in den letzten Jahren zahlreiche Auszeichnungen. 

Informationen & FAQs

Hier die wichtigsten Informationen und meist gestellten Fragen im Überblick. Diese helfen häufige Fehler vor allem Anfängerfehler zu vermeiden und schaffen die Basis für erfolgreiches Verkaufen mit Amazon.

Was kann ich gegen Hijacker tun?

Produkhijacking ist ein riesengroßes Problem für viele Amazon Verkäufer. Das klauen von nicht geschützten Produkte durch andere Dropshipper ist aber nicht verboten. Es gehört zur freien Marktwirtschaft und ist absolut legitim. Wie kann man sich jedoch dagegen schützen?

1. Branding

Durch Branding kann man Vertrauen mit Kunden aufbauen und die Illusion verschaffen es handelt sich um das echte bzw. originale Produkt. Langfristig gesehen ist Branding extrem wichtig und viele sehen es auch als gewissen Status an die echte Brand zu kaufen. (Klassisches Beispiel Ray Ban Wayfarer – es gibt viele Fakes mit selber Qualität aber dennoch wird das Original verkauft)

2. Bundles Anbieten

Produkte im Paket anzubieten kann die Konkurrenz alt aussehen lassen und schützt vor Hijacking. Es ist viel leichter ein Produkt zu kopieren als ein gesamtes Bundle / Paket. Ein Beispiel hierfür wäre ein Küchengerät + Kochbuch + Ersatzteile. Somit erhöht man den Wert und die Einzigartigkeit und macht es Copy Cats schwerer.

3. Marke / Produkt patentieren lassen

Sofern das Produkt entsprechende Alleinstellungsmerkmale hat und man es schützen kann ist es langfristige gesehen eine legitime option. Sofern die Umsatzzahlen stark sind und auch das Produkt auch langfristig gesehen profitabel ist kann man die Brand bzw. das Produkt als Marke eintragen oder patentieren lassen.

4. Support / Kundenzufriedenheit

Wer die extra Meile im Bezug auf Customer Support / Kundenzufriedenheit geht und wirklich alles dafür gibt, dass die Kunden zufrieden sind wird sich langfristig einfach durchsetzen. Letztendlich werden die Kunden wieder bestellen und positive Bewertungen hinterlassen und das ist ein weiteres positives  Signal an Amazon. Somit wird das Listing weiterhin über den Hjackern ranken.

Tools & Softwares

Hier einige praktische Tools & Softwares im Überblick welche den gesamten Prozess erleichtern und wichtige Informationen zu den Produkten und Märkten liefern. Diese sollte man auf jeden Fall um möglichst viele Informationen vorab zu sammeln. Wie oben beschrieben ist das der wichtigste Part – „preperation is key“.

Marktanalyse – Google Trends & AHREFS

Für die Analyse von Trends und Märkten über Amazon hinaus eignen sich Google Trends sowie AHREFS ausgesprochen gut. Beide Tools liefern Daten über die Entwicklung von gewissen Märkten sowie genaue Suchvolumina zu gewissen Themen und sogar Produkten. Sehr praktisch und der erste Schritt wenn es um Analyse von potentiellen Märkten geht.

Produkt Research – Jungle Scout

Sobald man sich für eine Branche, Produktkategorie oder sogar Produktkategorie entschieden hat kann man weitere Informationen im Bezug auf Amazon mittels Jungle Scout einholen. Das Tool ermöglicht wie oben schon beschrieben genaue Insights im Bezug auf Sales Velocity, Revenue sowie Pricing der Konkurrenz und vieles mehr. Diese Informationen sind essentiell wenn es um die Wahl es richtigen Produktes bzw. der Positionierung geht.

Amazon FBA Rechner

Amazon hat im Seller Central ein eigenes Tool welches die Berechnung der Kosten ermöglicht. Das ist natürlich Pflicht bevor man ein Produkt launched damit man weiß wie profitabel man letztendlich ist.

https://sellercentral.amazon.de/hz/fba/profitabilitycalculator/index?lang=de_DE

Amazon FBA Kosten & Gebühren

Bei Amazon gibt es einige Gebühren und Kosten die man kennen sollte und auch in die Rechnung miteinbeziehen sollte. Hier die wichtigsten im Kurzüberblick:

FBA Kosten / Gebühren

Aktuell liegen die Amazon FBA Kosten bei 15%. Dieser Prozentsatz des Umsatzes geht direkt an Amazon wird als FBA Gebühr verrechnet. 

Versand & Lagerung

Variiert je nach Produkt und Versandart und ob man die Kosten selbst tragen möchte oder nicht. Versandkosten sind individuell sehr unterschiedlich und können von vielen Faktoren. Deshalb sollte sich das bezogen auf das eigene Produkt ausrechnen und keine Pauschalwerte annehmen.

Zudem entstehen Lagerkosten für die Lagerung der Produkte bei Amazon. Diese sind aber meist ausgesprochen günstig.

Steuer / Umsatzsteuer

Natürlich muss auch die Steuer sowie Umsatzsteuer abgeführt werden. Diese ist in dem jeweiligen Land in dem der Umsatz passiert verrechnet werden. In Österreich liegt diese meistens bei 20% und in Deutschland bei 19%. Natürlich ist diese auch wieder abhängig von Produktart, da nicht alle Produkte gleich versteuert werden.

Etwaige Steuern wie Einkommenssteuer (Personengesellschaften) sowie Körperschaftsteuer (Kapitalgesellschaften) müssen natürlich auch miteingerechnet werden.

 

Mit Amazon FBA Geld verdienen? Fazit

Dass das Business Model Amazon Dropshipping bzw. Amazon FBA funktioniert steht außer Frage. Wir haben es uns selbst bewiesen und es gibt tausende Testimonials online welche genau das beweisen. Somit ist es absolut legitim zu behaupten, dass jeder ein Amazon Business starten kann und die Möglichkeit hat mit Amazon Geld zu verdienen. 

Jedoch sollte man sich im klaren sein, dass es nicht leicht ist und man auch nichts geschenkt bekommt. Man benötigt Know How, etwas Startkapital und das nötige Durchhaltevermögen um wirklich erfolgreich damit zu sein. Es ist nicht der heilige Gral um im Internet mit wenig Aufwand reich zu werden und bestenfalls passiv Geld zu verdienen.

Vor allem in Zukunft wird die Konkurrenz immer größer und man muss schlauer arbeiten und langfristiger denken als die Anderen. Nur so setzt man sich in der Geschäftswelt durch, egal ob Amazon, Shopify oder auch Offline. Man sollte auch bereit sein etwas rein zu investieren und verstehen, dass man in Konkurrenz mit anderen Unternehmern steht. 

Sofern man aber Know How, Durchhaltevermögen / Ehrgeiz und etwas Startkapital mit bringt sind die Zahlen welche man oftmals vorgerechnet bekommt nicht unrealistisch.

Amazon FBA Business – Zusammenfassung

Amazon FBA ist die Abkürzung für das Programm „Fulfilled by Amazon“. Wie der Name schon sagt übernimmt Amazon die Lagerung sowie das Fulfillment und Shipping. Anfangs war seitens Amazon für Unternehmen gedacht welche die Logistik outsourcen wollten um sich auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können. Für Amazon machte es insofern Sinn, da durch die schnelleren und sicheren Liefermöglichkeiten die Kundenzufriedenheit stieg.

Mittlerweile ist daraus ein lukratives Geschäftsmodell entstanden dem sich zahlreiche Online Marketer bedienen. Konkret nutzt man den Service um Produkte von Herstellern (meist China) direkt zu Amazon zu schicken und über das entsprechende Listing zu bewerben und anschließend verkaufen.

Mittlerweile ist Konkurrenz in den letzten Jahren stark gestiegen und das macht den Einstieg etwas anspruchsvoll. Dennoch ist es theoretisch möglich sich durch Amazon FBA ein lukratives Business aufzubauen. Jedoch sollte man das entsprechende Know How sowie etwas Startkapital und Durchhaltevermögen mitbringen. Denn nicht jedes Produkt ist ein Winner und es gibt viele Dinge die man beachten muss.

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Clemens

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