Eigenen Blog Erstellen & Starten – Anleitung + Tipps 2019 [Kostenlos]

Clemens
16. Juni 2019

Einleitung

Bloggen erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit und immer mehr Menschen wollen wissen sie einen eignen Blog erstellen und das möglichst kostenlos. Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Plattform um dies umzusetzen. Doch welche ist beste Lösung ist die beste und wie geht man am besten an die Umsetzung ran?

In diesem Artikel geben wir einen Überblick über alles was du rund um das Thema bloggen wissen musst sowie eine detaillierte Schritt für Schritt Anleitung zur Erstellung des eignen Blogs. Anschließend teilen wir noch unsere Erfahrungen sowie die wichtigsten Tipps und Tricks um erfolgreich mit dem eignen Blog durchzustarten.

Eignen Blog Erstellen Vergleich – TOP 5 Anbieter

Mittlerweile habe viele Unternehmen den Trend Bloggen erkannt und kommen der steigenden Nachfrage zahlreichen Plattformen, Apps und Tools nach. Hier sind die bekanntesten im Kurzüberblick sowie einer Gegenüberstellung und letztendlichen Empfehlung. Jedoch kann man nicht pauschal festlegen welche Lösung die beste ist. Jeder muss für sich selbst entscheiden welche Ziele und Ansprüche man hat und entsprechend die dafür passende Plattform wählen.

Tumblr

Tumblr ist eine sogenannte Micro Blogging Plattform und ermöglicht das kostenlose Bloggen auf der Plattform. Aktuell besitzt die Plattform rund 7 Millionen aktive Mitglieder. Es ist mehr oder weniger eine Mischung aus sozialem Netzwerk und Blog Plattform. Man kann es auch als Mischung von Twitter und eignem Blog einordnen.

Es ist zwar ein eignen Blog aber eben eine kostenlose Plattform auf der man seinen eignen Blog betreiben kann. Zudem ist es genauso wie bei Twitter möglich auf Blogposts von anderen zu antworten, diese zu liken und reposten. Diese Posts werden im Newsfeed angezeigt und sind von den Accounts denen man zuvor folgt.

Um selbst einen Blog Post zu schreiben kann man ganz einfach zwischen mehreren Blog Formaten wählen.

Die Plattform ist somit sehr einfach zu bedienen hat aber eine limitierte Audience und ist eigentlich kein richtiger eigener Blog. Der einzige Vorteil darin besteht, dass die Plattform kostenlos ist und man schnell starten kann.

https://tumblr.com

Medium

Medium ist eine sehr ähnliche Plattform welche es erlaubt kostenlose Inhalte und Artikel zu teilen. Sie wurde im Jahr 2012 von Williams dem Founder von Blogger und CoFounder von Twitter ins Leben gerufen. Die Idee war längere Inhalte als bei Twitter (damalige Limitation von 140 Wörtern) teilen zu können. Mittlerweile ist es eine beliebte Einsteiger Plattform für Blogger, Journalisten uvm.. Der Unterschied zu Blogger, einer weiteren ähnlichen Plattform, ist das bei Medium die Beiträge nach Themen und nicht Autoren angezeigt werden. Diese werden durch sogenannte Upvotes gepusht und steigen dadurch in den Rankings nach oben.

https://medium.com

Blogger / Blogspot

Blogger ist eine weitere kostenlose Plattform geschaffen vom selben Gründer – Williams.Die Plattform wird von Google gehostet und ist schon seit 1999 online. Somit einer der ältesten Hasen wenn es um Blogplattformen geht. Meist wird die Plattform auch als Blogspot bezeichnet. Auch hier hat man wieder die Möglichkeit unkompliziert und schnell einen eigenen Blog zu starten.

https://blogger.com

WordPress.com

Viele kennen WordPress doch bevor man sich darüber Gedanken macht ob man WordPress verwenden möchte sollte man sich im klaren sein, dass des WordPress.com und WordPress.org gibt. Beides sind zwei komplett verschiedene Websites und bieten einen anderen Service an. Während WordPress.com wieder eine Full Service Plattform ist auf der man einen Blog erstellen kann ist wordpress.org das CMS welches man nutzt um einen eigenen Blog auf einer eignen Websites zu betreiben. Dazu gleich mehr.

Mit wordpress.com lassen sich kostenpflichtig unterschiedlichste Websiten darunter Blogs bauen. Jedoch ist es wieder nur eine Art Plattform und kein eigener Blog. Auch hier liegt der Vorteil wieder darin, dass man binnen weniger Minuten umkompliziert starten kann. Auf der anderen Seite ist man langfristig natürlich wieder eingeschränkt im Bezug auf die Funktionalität.

 

WordPress.org

Wer jedoch seinen wirklichen eignen Blog starten möchte wird an WordPress nicht vorbei kommen. Im Vergleich zu den genannten anderen Anbieter ist WordPress.org keine Plattform sondern ein CMS (kurz für Content Management System). Dieses kann man auf der eigenen Domain bzw. Webspace installieren um daraus eine eigene Website bzw. eigenen Blog zu bauen. Es ist ein völlig kostenloses Open Source CMS und wird seit Jahren von fast allen erfolgreichen Bloggern genutzt.

Es ist die professionellste Möglichkeit um einen Blog zu starten und man letztendlich in keiner Weise limitiert. Da man nicht von den Betreibern einer Plattform abhängig ist sondern selbst Betreiber des eigenen Blogs ist kann man machen was man möchte. Aus kreativer und technischer sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos.

Mittlerweile ist die Installation von WordPress ein absolutes Kinderspiel und man benötigt keinerlei Vorkenntnisse. Sehr gute Webhost Anbieter wie Siteground bieten die Möglichkeit des 1ClickInstall und somit kann man per Mausklick WordPress installieren. Man muss weder Programmieren noch ein IT Nerd sein um seinen eignen Blog mit WordPress starten zu können. In der nachfolgenden Anleitung wird dieser Prozess Schritt für Schritt erklärt.

Zusammenfassung / Empfehlung

Wenn man sich sicher ist, dass man einen Blog starten möchte und diesen auch langfristig betreiben möchte sollte man definitiv mit WordPress.org starten. Das CMS ist mit Abstand die beste Lösung wenn man eine eigene Website / Blog selbst aufbauen und sich nicht von anderen Plattformen abhängig machen möchte.

Eigenen Blog Starten – Grundsätzliches

Bevor man mit deinem eignen Blog startest sollte man zuvor noch ein paar grundlegende Dinge Wissen. Denn viele haben ein falsches Bild vom bloggen und sind früh enttäuscht und hören auf. Deshalb hier die wichtigsten Punkte die man beachten und kennen sollte bevor man sich an die Arbeit macht und einen eignen Blog erstellt.

Startkapital 0-200€

Je nachdem für welche Lösung man sich entscheidet benötigt man ein Startkapital von 0€ (bei kostenlosen Blogplattformen) bis his zu 200€ für den Aufbau einer eignen Website basierend auf beispielsweise WordPress. Für zweites muss man einmalig Kosten für das Theme und die Domain (rund 100€) rechnen sowie ungefähr 10€ / Monat für das Webhosting. Wenn man letzteres für ein Jahr nimmt kommt man auf Startkosten bzw. benötigtes Startkapital etwa 200€.

Auch wenn dieser Punkt im Vergleich zu vor 20 Jahren (damals hat eine Website / Blog locker mal 10.000€ gekostet) als lächerlich erscheint und jeder der ernsthaft bloggen möchte die 200€ investieren sollte muss dieser Punkt trotzdem erwähnt werden.

Zeit

Einen Blog zu starten ist mit Aufwand verbunden und das sollte man sich auch bewusst sein. Deshalb sollte man auch einen Grund haben weshalb man einen Blog startet und sein „Warum“ kennen. Viele sehen den Erfolg großer Blogger und die Möglichkeit damit auch Geld zu verdienen. Jedoch steckt dahinter harte Arbeit und das meist über Jahre hinweg. Bloggen kann mit steigendem Aufwand schnell zum Full Time Job werden und deshalb sollte man sich auch, vor allem anfangs, etwas Zeit dafür nehmen.

Schreiben & Sprachkenntnisse

Auch wenn Bloggen aktuell im Trend liegt muss es nicht das richtige Medium sein um seine Botschaften mit anderen Leuten zu teilen. Denn während manche Leute ausgesprochen begabt sind und stundenlang schreiben können gibt es jene die damit nicht klar kommen und sich beim Schreiben sehr schwer tun. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun sondern liegt einfach darin, dass jeder natürliche stärken und Schwächen hat.

Denn durch YouTube & Podcast gibt es weitere Möglichkeiten um in audio / visueller Form zu bloggen. Auf YouTube nennt sich das auf VLOG kurz für Video Log. Wer also gerne über sich berichtet aber sich vor der Kamera wesentlich leichter tut sollte sich überlegen lieber mit YouTube (oder parallel dazu) zu starten. Wer ein Radio Gesicht hat (kleiner Scherz) kann natürlich auch einen Podcast starten. Denn das rein auf Audio basierende Medium (ursprünglich – denn mittlerweile gibt es einige Podcast die auch gefilmt und auch auf YouTube geteilt werden) liegt aktuell voll im Trend.

Blog Schreiben

Erwartungen und Mindset

Die richtige Einstellung ist schlussendlich entscheidend und wer nur des Geldes wegen mit dem Bloggen startet sollte sich Herangehensweise sehr gut überlegen. Denn Bloggen ist eben sehr zeitaufwändig und lohnt sich aus monetärer Sicht vergleichsweise erst später nachdem man gestartet hat. Die richtige Erwartungshaltung ist entscheidend und diese sollte allenfalls realistisch sein um Enttäuschungen zu vermeiden.

Denn die Realität sieht eindeutig aus. Genauso wie bei Startups geben 9/10 innerhalb der ersten 3 Jahre auf. Das liegt meist an mangelnder Vorbereitung sowie unrealistischer Erwartungshaltung. Am besten man befasst sich mit dem Thema so gut es geht bevor man überhaupt loslegt. Denn genauso wie bei jedem anderen Projekt im Leben ist Planung und Vorarbeit einer der wichtigsten Aspekte.

Blog Erstellen Anleitung- In 5 Schritten zum Blog

Hier ist die ultimative Anleitung zur Erstellung des eigenen Blogs. Dies mag für viele ein großes und vor allem kompliziertes Vorgehen sein aber wir brechen den gesamten Prozess in 5 einfache Schritte runter Somit kann jeder auch ohne Vorkenntnisse ganz einfach einen Blog starten und erstellen. Diese Schritte sollte jedoch alle sorgfältig und chronologisch befolgt werden um das beste Ergebnis zu erzielen. 

Wer überspringt oder nach Shortcuts sucht wird sich später ärgern 🙂

1. Sprache Wählen

Das mag für viele als trivial erscheinen aber ist nicht unbedingt unwesentlich. Denn unterschiedliche Sprachen haben eine unterschiedlich große potentielle Zielgruppe. Manche Themen sind teilweise sogar länderspezifisch und nur für gewisse Sprachen relevant. Das sollte man in gewissen Fällen berücksichtigen. Die meisten Blogs, sofern das Thema nicht zu speziell und ausgefallen ist, sollten jedoch in der Muttersprache oder einer Sprache in der man flüssig ist, geschrieben werden.

Der gesamte Blog sollte entsprechend inhaltlich, grammatikalisch und im Bezug auf die Rechtschreibung korrekt sein. Zudem fällt es einem wesentlich leichter auf Dauer Inhalte in der Muttersprache zu publizieren. 

Zweisprachige Blogs sind absolut nicht empfehlenswert. Der Mehraufwand wäre exorbitant und zweisprachige Artikel zu schreiben ist aus SEO Sicht nichts für Anfänger und kann zu Problemen führen sofern dies nicht korrekt durchgeführt wurde.

2. Thema / Nische Wählen

Als nächstes muss eine Nische bzw. ein Thema gewählt werden über das man bloggt. dafür empfiehlt es sich eine kleine Marktanalyse zu machen um herauszufinden welche Themen überhaupt relevant sind . und sich auch gleichzeitig selbst zu fragen über welches Thema man gerne schreiben möchte Je spezifischer man im Bezug auf die Themenwahl und Positionierung desto besser kann man die Zielgruppe treffen.

Viele Blogger machen den Fehler über „Lifestyle“ zu bloggen. Auch wenn das bei manchen, meist großen, funktioniert ist es schwierig sich damit von der Masse abzuheben. Lifestyle ist zu breit gefächert und nahezu jedes Thema fällt in irgendeiner Art und Weise unter Lifestyle. Eine etwas spezifischere Ausrichtung hilft dabei eine kleinere aber relevanter Zielgruppe zu treffen und sich auch besser zu positionieren.

Hier ein kurzes Beispiel:

Fashion / Style > Kleidung > Frauen Kleidung > Faire & Nachhaltige Kleidung für Frauen

Auch wenn Fashion Blogger eine vermeintliche Nische ist kann und sollte man noch spezifischer werden. Somit hebt man sich von der Masse ab und gewinnt auch an USP (Unique Selling Proposition / Alleinstellungsmerkmal). Dies ist vor allem in übersättigten Märkten wichtig um eben nicht unter der Masse an Blogs unterzuehen. Dabei handelt es sich um die Kern Positionierung um die sich 80% der Inhalte drehen. Somit bleibt dennoch Spielraum um über andere Themen zu schreiben.

Dabei ist es vollkommen natürlich, dass man gewisse Lesergruppen nicht mehr anspricht. Man kann nicht für alles und jeden schreiben und sollte sich dessen bewusst sein. Genauso wie bei echten Brands muss man sich für eine Zielgruppe und ein entsprechendes Kern Thema entscheiden.

3. Domain & Hosting + Theme + Page Builder

Um ein eigenen vollkommen funktionstüchtigen Blog auf WordPress Basis betreiben zu können benötigt man folgenden 3 Dinge:

  1. Domain + Webhost
  2. Theme
  3. Page Builder

Das mag sich vielleicht etwas kompliziert anhören ist aber absolut simpel und leicht umzusetzen.

  1. Die Domain und das Webhosting ist der erste Schritt den man tätigen muss. Es ist die Basis denn die Domain benötigt man, da man eine eigene Webadresse braucht und das Hosting dien dafür, dass man eben auch Inhalte hochladen kann und die gesamte Website abrufbar ist. Dafür gibt es hunderte Anbieter die alle versprechen, dass sie die besten seien. Letztendlich sind die meisten nicht gut wirklich gut. Basierend auf den letzten Jahren in denen wir hunderte Websites gebaut haben können wir eine klare Empfehlung für den Domainkauf sowie Webhosting Anbieter aussprechen nämlich Siteground (siteground.com).

    Auch WordPress.org selbst als unabhängig Plattform hat eine klare Empfehlung für das Webhosting mit und den Domainkauf mit Siteground ausgesprochen. Im Bezug auf das Preis Leistung Verhältnis ist die Plattform unschlagbar. Zudem bietet Siteground den Autoinstall Service an mit dem man im CPANEL WordPress ganz einfach per Mausklick installieren kann. Einfacher geht es nicht.

  2. Anschließend muss man für die Website ein Theme wählen welches man für den Blog verwendet. Auch hier gibt es wieder hunderte Optionen welche man wählen kann. Auch die Preise unterscheiden sich hier stark. Wir haben schon dutzende Themes getestet und verwenden mittlerweile nur mehr Astra. Das ist das Ergebnis monatelanger Entwicklungsarbeit und überzeugt aufgrund von Funktionalität, Optik / Desgin, Geschwindigkeit, SEO Freundlichkeit und Bedieung. Zudem gibt es über +50 Ready To Import Demos und kann somit per Mausklick die komplette Website erstellen lassen.

  3. Um das Theme voll nutzen und auch ohne Programmierkenntnisse frei gestalten zu können benötigt man einen sogenannten Page Builder. Der aktuell einfachste und gleichzeitig umfangreichste ist mit Abstand Elementor. Dieser kann schon in der Light Version kostenlos genutzt werden öffnet mit der Pro Version aber ungeahnte Möglichkeiten. Zudem hat das Team von Elementor eine neue eigene Bibliothek integriert mit der man +100 Templates von vorgefertigten Sektionen/Abschnitten und ganzen Seiten integriert werden kann. Beaver Builder ist auch nicht schlecht aber Elementor ist aktuell einsame Spitze.

4. Anpassen & Content

Nachdem man den Blog aufgesetzt hat sollte man die Inhalte sowie Designs entsprechend anpassen. dabei gibt es einige seiten welche zu Beginn weg besonders wichtig und teilweise sogar verpflichtend sind. Darunter fallen unter anderem:

  • Home
  • Blog
  • Über Mich
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung (Pflicht)

Der Vorteil an Astra Theme in Kombination mit dem Elementor ist, dass man spielend leicht Inhalte anpassen und ändern kann. Das gesamte Front End Design der Seiten lässt sich relativ unkompliziert und frei nach kreativer Gestaltung anpassen und das ohne Custom Coding. Es war noch nie so einfach das Design einer Website sowie dessen Inhalte zu gestalten.

5. Traffic Bekommen

Als nächstes gilt es neue Leser und Follower für den Blog zu gewinnen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten und man sollte diese so gut wie möglich nutzen. Denn ein Blog der nicht vermarktet wird wird auch nicht gefunden. Entsprechend sollte man sich auch um die Vermarktung des Blogs und der Inhalte kümmern. Folgende

Social Media

Soziale Netzwerke erfreuen sich größter Beliebtheit. Vor allem Facebook, Instagram und YouTube sind im deutschsprachigen Raum besonders beliebt. Wer auf diesen Kanälen bereits Follower hat sollte diese auf jeden Fall auf den Blog aufmerksam machen. Jedes mal sobald ein Blogpost online geht sollte man die Follower darauf aufmerksam machen und sie auf den Blog verweisen.

Das beste darin ist, dass der Traffic kostenlos ist.

SEO / Suchmaschinenoptimierung

Wer sich etwas mit Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzt und den Blog sowie die Beiträge entsprechend SEO optimiert wird auf Dauer auch Traffic über Google bekommen. Je nach Nische und Konkurrenz kann es jedoch ein paar Wochen und Monate dauern bis sich etwas tut. Vor allem wenn die Seite noch relativ neu ist und Google diese erst indexieren muss.

Collaborations

Collaborations oder Zusammenarbeiten mit anderen Blogs macht auf jeden auch Sinn um neuen Traffic bzw. neue Leser zu bekommen. Durch Gastbeiträge auf größeren Blog kann man auf sich aufmerksam machen und im Gegenzug etwas Mehrwert für den anderen Blog liefern. Das ist auch die Quintessenz dabei. Man sollte immer Mehrwert bieten um überhaupt die Möglichkeit zu bekommen woanders bloggen zu dürfen.

Paid Traffic

Bezahlter Traffic durch Google Ads, Facebook oder Instagram Ads sowie bezahlte Shoutouts auf diversen Plattformen kann natürliche auch eine interessante Möglichkeit sein um Traffic zu generieren. Dafür benötigt man selbstverständlich das entsprechende Werbebudget. Zudem braucht es Erfahrung im Bereich Paid Advertising um kein Geld zu verschwenden.

Blog Erstellen Tipps

Hier ein paar grundlegende Tipps um mit dem Erstellen des eignen Blogs auch langfristig erfolgreich zu sein. Diese basieren nicht nur auf unseren Erfahrungen sondern auch auf denen zahlreicher anderer Blogger. Wer diese Tipps befolgt und auch von bereits erfolgreichen Bloggern lernt wird definitiv selbst mehr Erfolg haben.

Langfristig Denken

Da es sich beim Aufbau eines Blogs um ein langfristiges Projekt handelt sollte man entsprechend auch langfristig denken. Das beginnt schon bei der richtigen Auswahl der Plattform und der Positionierung bzw. Marktanalyse. Aber auch bei der Erstellung der Inhalte sollte man langfristig denken. Es lohnt sich auf Dauer etwas Mehraufwand in den Blog zu investieren um diesen wertvoller, interessanter und optisch ansprechender zu gestalten.

Geduldig Sein

Blogs wachsen aus Erfahrung meist sehr langsam und stabil. Virale Wachstumsschübe sind meist nicht zu erwarten vor allem wenn das Marketing rein organisch ist. Deshalb sollte man nicht ungeduldig sein wenn man die gewünschten Ziele nicht innerhalb der ersten Wochen erreicht. Es ist ein langsamer und stetiger Prozess.

Mehrwert Schaffen

Dieses Grundprinzip sollte man immer im Hinterkopf behalten egal welches Projekt man startet. Man sollte immer den Mehrwert im Hinterkopf behalten den man anderen liefert. In diesem sollen die Leser auch etwas vom Lesen des Blogs haben. Das Ziel ist letztendlich nicht die Selbstdarstellung sondern, dass man einen Mehrwert für andere schafft.

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FAQ

Hier sind die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Blogaufbau bzw. Erstellung eines Blogs. Bei weiteren fragen könnt ihr uns gerne ein Kommentar schreiben und wir nehmen das gerne in die FAQ Sektion auf und beantworten die Frage hier. Sollte die Frage diskreter sein könnt ihr uns natürlich auch eine E-Mail schreiben.

Welches Unternehmen / Gewerbe brauche ich?

Solange man keine kommerziellen Absichten hat oder bereits Umsätze erzielt ist es nicht wirklich notwendig ein Unternehmen bzw. ein Gewerbe anzumelden. Falls es dennoch soweit kommen sollte und sich dadurch ein Nebeneinkommen aufbaut bzw. das Gesamteinkommen dadurch auf über 11.000€ im Jahr (Einkommenssteuergrenze in AT) muss man das Ganze Anmelden und steuerlich geltend machen. In Deutschland liegt die Grenze bei etwa 9.168€ und in der Schweiz ist ganz anders und abhängig von Kanton).

Die richtige Unternehmensform zum starten wäre ein E.U also Einzelunternehmen. Diese ist vergleichsweise sehr kostengünstig und benötigt kein Startkapital. Da es das Gewerbe Blogger nicht gibt kann man auch das Gewerbe „Ankündigungsunternehmen“ anmelden (In Österreich). Dieses wird häufig auch von Online Marketern bzw. Affiliate Marketern genutzt und fällt unter die freien Gewerbe.

Wie sieht es mit aus Steuern?

Dieser Punkt ist abhängig von der Höhe des Einkommens durch den Blog sowie Gesamteinkommen und dem Standort an dem der Blog bzw. das Einzelunternehmen angemeldet ist. Sollte das Jahreseinkommen (gesamt aller Einkünfte) unter dem Grenzsatz (11.000€ / Jahr in AT & 9.168€ in DE) liegen ist man steuerfrei. Alles darüber muss über die Einkommenssteuer abgeführt werden. Auch die Umsatzsteuer muss ab einem gewissen Umsatzvolumen (+30.000€ / Jahr in AT) entsprechend mit 20% abgeführt werden. In Deutschland muss jedes Unternehmen die USt zu 19% abführen.

Wie verdient man mit einem Blog Geld?

Die Möglichkeiten der Monetarisierung eines Blog sind besonders vielfältig. Die Methoden hängen mitunter auch von der Nische bzw. Branche ab. Zudem ist die Größe des Blogs und die Anzahl der monatlichen Leser natürlich auch entscheidend. Am häufigsten werden Blog auf folgenden Arten monetarisiert:

  • Affiliate Marketing
  • Eigene Produkte
  • Google Network Partner Ads
  • Sponsored Posts

Wieviel Geld kann man mit einem Blog verdienen?

Es ist unmöglich diese Frage pauschal zu beantworten. Manche Blogs werden als Hobby gestartet und betrieben. Dabei baut sich über die Monate hinweg ein interessantes Einkommen auf von dem man theoretisch sogar leben könnte. Durch gezielte Suchmaschinenoptimierung, hochwertige Inhalte sowie das Erstellen eigener (digitaler-) Produkte und vermarkter anderer Produkte auf Affiliate Basis verdienen manche Blogger 5-6 Beträge im Monat. Das Spektrum ist breit und hängt vom Wissen, Einsatz, Know How und der Nische ab.

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Blog Erstellen / Starten – Ausrüstung [Optional]

Zum Starten des Blogs reicht ein einfach Computer und eine stabile Internetverbindung. Wer jedoch mehr rausholen möchte und die Inhalte verbessern möchte sollte diese mit Fotos, Videos und Grafiken aufbessern Das fördert die Erfahrung die der Leser macht und unterstützt auch die Rankings bei Google signifikant. Natürlich ist das Ausmaß dieser Produktion wiederum abhängig von der Nische bzw. des Themas. Aber in den meisten Fällen lohnt sich der Kauf des folgenden Equipments.

Kamera

Visuelle Inhalte werden immer wichtiger und in Zeiten von Instagram, YouTube & Co. sind vor allem Fotos und Videos absolut gefragt. Da die Ansprüche sehr stark gestiegen sind lohnt sich der Kauf einer Kamera für diese Plattform sowie für den Blog allemal. Dabei muss man nicht tausende Euros investieren. Ab 500€ bekommt man schon TOP Modelle im Bereich der Systemkameras. Diese sind sehr praktisch, da diese nicht besonders groß sind aber dennoch die Möglichkeiten bieten objektive zu wechseln.

Wir arbeiten seit langem mit der Sony A600 Serie und sieht seit Jahren mit den Modellen absolut zufrieden. Man bekommt bei kaum einen anderen Hersteller so viel Qualität um so einen Preis. Darüber hinaus überzeugt Sony mit einer breiten Palette an Objektiven sowie Zubehör. Die Japaner machen ausgezeichnete Kameras und für Einsteiger ist dieses Modell absolut zu empfehlen.

Stativ

Ein Stativ kann besonders praktisch sein, sowohl für Fotos als auch für Videos. Die italienische Marke Manfrotto ist seit Jahren führen in diesem Bereich und hat mit dem Manfrotto Traveler ein praktisch und besonders leichtes Stativ für unter 100€ heraus gebracht. Auch wir verwenden seit Jahren Manfrotto Stative und könne diese und insbesondere dieses Modell sehr stark empfehlen.

Bei Stativen ist vor allem die Qualität, das Gewicht sowie die Stabilität entscheidend. Deshalb sollte man nicht gleich zum billigsten Modell greifen sondern ein paar Euro mehr investieren damit man länger Freude damit hat.

Smartphone

Der Kauf eines guten Smartphones mit entsprechender Kamera kann eine Systemkamera bis zu einem gewissen Grad ablösen. Denn die aktuellen eingebauten Kameras von Smartphones wie beispielsweise iPhone XS oder Huawei P30 sind schon so hochqualitativ und hochauflösend, dass diese eine ernstzunehmende Alternative zu den meisten Digitalkameras bis zu einem gewissen Preis sind.

Erfahrung

Als Agentur haben wir schon viele Blogs und Magazine vom Start bis hin zur kompletten Umsetzung begleitet und führen mit diesen Magazin auch unseren eignen Blog. Dementsprechend können wir auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen und aus dieser sprechen. Eine Sache die uns besonders aufgefallen ist welche vermutlich der wichtigste Faktor ist – ist das Mindset / Einstellung.

Wer aus Leidenschaft & Überzeugung bloggt wird langfristig definitiv Freude daran haben und auch erfolgreich damit sein. Auch wenn der Anfang etwas ungewiss ist und man viele (technische) Dinge nicht weißt lohnt es sich diese zu lernen. Auch im Bezug auf die Erstellung eines Blogs auf Basis von WordPress anstatt die Verwendung einer Blogplattform. 

Bloggen 2019 und in Zukunft

Bloggen ist definitiv auch in Zukunft noch ein größer werdendes Medium und wird weiterhin an Bedeutung beginnen. Der beste Zeitpunkt um einen Blog zu starten ist also jetzt. Je früher man beginnt desto besser. Denn es dauert ohnehin einige Wochen und Monate bis man Reichweite und Leser gewinnt.

In Zukunft werden Blogs immer interaktiver werden und auch mehr auf Kommunikation setzen. Funktionen wie Live Chats & Live Streams sowie die direkte Integration zu diversen sozialen Netzwerken wird immer wichtiger. Auch die Inhalte werden immer multimedialer und man wird in Zukunft vermehrt auf Inhalte wie Fotos, Videos und Grafiken setzen.

Am besten man orientiert sich an großen amerikanischen Bloggern denn die sind uns meist ein paar Jahre voraus. Vor allem wenn es um Stil sowie technische Entwicklung und Trends geht sind die US Blogger definitiv Vorreiter.

Zusammenfassung

Die Erstellung eines Blogs kann auf verschiedene Wege stattfinden. Mittlerweile gibt es einige Plattformen die Anfänger die Möglichkeit bieten sofort und kostenlos mit dem Bloggen zu beginnen. Wer jedoch einen eignen Blog erstellen möchte sollte am besten zu WordPress greifen. Das ist einerseits mit Startkosten verbunden aber auf der anderen Seite die beste Möglichkeit um langfristig wachsen zu können.

Wenn man einen eigenen Blog starten möchte sollte man abgesehen von der technischen Umsetzung auf jeden Fall einige grundlegende Aspekte beachten. Bloggen ist definitiv eine langfristige Angelegenheit welche sich erst nach Wochen und Monaten Arbeit wirklich (mitunter finanziell gesehen) bezahlt macht. Somit sollte man bereit sein auch etwas Zeit und Leidenschaft in das Projekt Blog zu investieren um langfristig erfolg damit zu haben.

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Clemens

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