Onlineshop Erstellen: Kostenlose Anleitung mit Tipps & Anbieter Vergleich

Clemens
20. September 2019

Einleitung

Immer mehr Menschen sehen die Möglichkeiten und wollen einen eigenen Online Shop eröffnen. Egal ob neues Unternehmen oder bereits bestehendes Unternehmen mit einem eigenen Online Shop eröffnen sich unzählige Möglichkeiten. Amazon ist der Online Marktplatz schlechthin und mittlerweile eines der größten Unternehmen der Welt. Doch die meiste Kontrolle (& meistens auch beste Gewinnspanne) hat man mit einem eignen Onlineshop.

In diesem umfassenden Artikel liefern wir eine Anleitung zur Erstellung des eignen Online Shops von A-Z. Wir zeigen alle Möglichkeiten und Wege auf die es gibt und informieren über die jeweiligen Vor- & Nachteile die man dadurch hat. Zudem schildern wir unsere Erfahrung im Bereich E-Commerce und geben wertvolle Tipps & Tricks zur erfolgreichen Umsetzung

Ultimative Anleitung von A-Z

Ein Online Shop sollte man wie ein echtes Business betrachten und entsprechend Schritt für Schritt umsetzen. Genauso wie bei Offline Geschäften ist auch hier eine chronologische Vorgehensweise wichtig. Hier ist die ultimative Anleitung von A-Z für die Erstellung eines eigenen Onlineshops.

Planung

Bevor man sich an die eigentliche Arbeit macht sollte man sich Gedanken darüber machen welche Produkte man anbieten möchte und wie groß der Shop sein soll. Zudem sollte man sich auch grundlegend überlegen wo man in Zukunft hin möchte und welche Grundvoraussetzungen man mitbringt. All das sin Fragen bzw. Aspekte die letztendlich von grundlegender Bedeutung sind. Warum? Weil es unzählige Möglichkeiten gibt einen Online Shop zu betreiben und die Entscheidung von den eignen Zielen sowie Grundvoraussetzungen (Know How, Zeit, Geld etc…) abhängt.

Deshalb ist es wichtig von Beginn weg einen Plan zu haben bzw. eine klare Vorstellung davon zu haben was man eigentlich möchte und das die Ziele sind. Zudem sollte man sich bewusst sein welche technischen, finanziellen sowie zeitlichen Ressourcen man letztendlich für das Erstellen sowie fortlaufende Pflegen mitbringt.

Idealerweise erstellt man einen kleinen Business Plan bzw. Roadmap.

Shopsystem Wählen

Nachdem man sich grundlegende Gedanken gemacht stellt sich die erste Frage wie man einen eignen Onlineshop erstellt. Früher war das ausgesprochen kompliziert und Jeff Bezos selbst hat über 100.000€ für die erste Version derAmazon Website in die Hand nehmen müssen. Mittlerweile gibt es sogenannte CMS (Content Management Systeme) und Baukastensysteme welche die Erstellung und fortlaufende Bedienung unglaublich vereinfachen.

Aktuell gibt es viele Anbieter am Markt. Nahezu jeder Webhosting Provider bietet mittlerweile eigene Baukastensystem mit integrierten Online Shop an. Die meisten sind jedoch in der Praxis wertlos. Eingeschränkte Funktionalität sowie hohe Kosten sprechen klar dagegen. Deshalb haben wir die Auswahl stark eingeschränkt auf die 3 besten Systeme die es aktuell am Markt gibt und auch für die meisten Shop Betreiber am meisten Sinn machen.

Shopify

Das aktuell bekannteste Baukastensystem kommt aus Canada und heißt Shopify. Der deutsche Gründer Tobias Lütke ist nach Nordamerika ausgewandert und hat das mittlerweile am schnellsten wachsende Baukastensystem für Onlineshops umgesetzt. Das nicht ohne Grund denn Shopify ist das einfachste Shopsystem am Markt welches gleichzeitig professionellen Ansprüchen gerecht und durch hohe Funktionalität überzeugt.

Mittlerweile setzen sogar Millionen Firmen auf Shopify darunter Gymshark, Kylie Cosmetics, GoPro, Fashion Nova, Elon Musk und viele mehr. Obwohl es in den ersten Jahren belächelt wurde ist Shopify aktuell eine der besten Shoplösungen für Unternehmer unterschiedlichster Art und ein ernster Konkurrent zu Woocommerce un Co.

Der Hauptvorteil von Shopify liegt darin, dass man mit wenigen Schritten bzw. innerhalb weniger Stunden einen kompletten Online Shop auch ohne Vorkenntnisse erstellen kann. Dabei hat man eine große Auswahl an Themes und Elementen welche man ganz einfach per Mausklick importieren und bearbeiten kann. Wie z.B das Mr. Parker Theme, eines von über +60 professionellen Shopify Themes.

Shopify

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Apps im App Store mit der man die Funktionalität des Shopify Stores erweitern kann. Auch dafür benötigt man keine Programmierkenntnisse und kann alles visuell steuern und bearbeiten.

Natürlich hat man aber auch die Möglichkeit den Source Code zu bearbeiten und zusätzliche Änderungen vorzunehmen. Dafür benötigt man jedoch Kenntnisse im HTML und CSS. Das ist nicht notwendig aber die Möglichkeit dafür zu haben ist in weiterer Folge auch eine Vorteil bzw. Punkt der für Shopify spricht.

Doch nicht nur die Erstellung sondern auch die fortlaufende Bedienung bzw. das Betreiben vom Shop ist mit Shopify ausgesprochen einfach. Produkte, Bestellungen und automatisierte E-Mails bearbeiten ist spielend leicht. Man braucht somit keine IT Skills um mit Shopify erfolgreich verkaufen zu können.

Woocommerce

Die aktuell bekannteste und eine der ältesten Möglichkeiten einen Online Shop zu erstellen ist Woocommerce. Die E-Commerce Erweiterung vom bekannten CMS WordPress ist seit Jahren ein beliebtes Tool zur Erstellung von Online Shops. Für WordPress und Woocommerce muss man jedoch etwas mehr technisches Grundverständnis mitbringen. Das beginnt schon beim Hosting welches man übernimmt, geht über die manuelle Installation von WordPress bis hin zur Einrichtung eines voll funktionsfähigen Shops.

Doch warum nutzt man dann Woocommerce?

Weil es schlichtweg mehr Möglichkeiten gibt als bei Shopify. Woocommerce basierend auf WordPress ist Open Source und bietet einfach viel mehr Wege zur Customizations als Shopify. Wer nicht das technische Verständnis mitbringt wird das ohnehin nicht nutzen. Aber für all jene die schon sehr gut mit WordPress arbeiten können werden mit Woocommerce auch sehr viele Möglichkeiten nutzen können. Das bezieht sich sowohl auf Design / Optik als auch technische Aspekte wie SEO, Site Speed sowie eigene Funktionen die man erstellen möchte.

 

wordpress wocommerce

Für jene die mit Wordpess und der E-Commerce Erweiterung arbeiten möchten empfiehlt es sich für das richtige Theme, Page Builder sowie Hosting zu entscheiden. Das Hosting bildet die Basis und entscheidet zu einem großen Teil darüber wie schnell die Seite lädt. Das ist entscheidender Faktor, denn Google selbst hat offiziell bestätigt, dass +50% der Nutzer abspringen wenn die Seite länger als 3 Sekunden lädt. Wir empfehlen ganz klar das hochperformante Webhosting von Siteground.

Um den Shop nicht selbst per HTML codieren zu müssen lohnt sich der Kauf (einmalige Kosten) eines soliden Themes mit einem Page Builder. Das Theme ist das technische sowie optische Grundgerüst des Woocommerce Shops und mit dem richtigen Page Builder kann man alles visuell bearbeiten. Auch hier gibt es wieder (ohne zu übertreiben) über 100 Themes mit unterschiedlichen Page Buildern zur Auswahl. Wir verwendet mittlerweile ausschließlich das Astra Theme mit dem Elementor Page Builder. Aus technischer und funktionaler Sicht ist diese Kombination nahezu unschlagbar. Auch die Bedienung ist spielend einfach und erleichtert das Arbeiten enorm.

Wix

Jeder hat gefühlt schon 100 mal die Werbung von Wix auf YouTube gesehen, denn der Website Baukastenanbieter aus Israel wächst aktuell sehr stark und expandiert in den DACH Raum. Früher hatte man nur die Möglichkeit normale Websites mit Wix zu bauen. Doch mittlerweile gibt das Wix System auch für E-Commerce. Preislich ähnlich wie Shopify zahlt man im Monat rund 30€. Dafür wird das komplette Hosting übernommen.

Auch Wix bietet die wichtigsten Funktionen und bietet gestalterisch interessante Möglichkeiten. Im direkten Vergleich zum Baukastensystem Shopify hat es jedoch keine Chance. Der Anbieter aus Canada ist in vielerlei Hinsicht die bessere Lösung. Man hat unterm Strich mehr Funktionen, Apps und auch mehr Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung und Anpassung.

Honorable Mentions: Shopware & Magenta

Für Shopbetreiber mit hunderten Produkten und große Online Versandhäuser eignen sich auch Shopsysteme wie Shopware & Magenta ausgesprochen gut. Diese sind für große Shops mit hohem Sortiment ausgelegt. Wir betreiben selbst keinen einzigen Store damit können beide Anbieter für Großkonzerne jedoch empfehlen. Wir professionelle Webshops mit überschaubaren Sortiment (weniger als 100 Produkte) eignen die oben genannten Systeme jedoch bestens.

YouTube

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Zahlungsmethoden

Natürlich kann man nur Geld verdienen wenn man Zahlungsmethoden hinzufügt. Aktuell gibt es eine Vielzahl von Payment Provider bzw. Zahlungsschnittstellen. Jedoch sind viele sehr teuer, manche unseriös und teilweise auch geografisch begrenzt. Nachfolgend sind die besten bzw. wichtigsten Zahlungsschnittstellen den DACH Raum sowie die restliche Welt gelistet.

PayPal

Der vermutlich bekannteste Zahlungsdienst im Internet ist Paypal. Das einst von Elon Musk gegründete Unternehmen ist international gesehen die wichtigste Bezahlmöglichkeit für Kunden. Auch wenn es im Internet viele Horrorstories zu Paypal gibt kann man mittlerweile nicht mehr darauf verzichten. Sofern man jedoch immer alle Nutzerrichtlinien einhält und seriöse Geschäfts betreibt sollte man keine Probleme mit PayPal haben. Sowohl für Shopify als auch für Woocommerce gibt es kostenlose Integrationsmöglichkeiten.

Stripe

Der bekannteste Kreditkartenverrechner Stripe ist eine weitere essentielle Schnittstelle. Aktuell wird Stripe für Unternehmer / E-Commerce Betreiber nur 34 Länder angeboten. Kunden auf der ganzen Welt können jedoch mit Stripe zahlen. Aus Erfahrung nach können wir bestätigen, dass Stripe die verlässlichste und seriöseste Kreditkartenzahlschnittstelle am Markt ist. 2Checkout ist eine weitere Alternative welche jedoch bei weitem nicht an Stripe ran kommt.

Klarna

Viele hochqualitative Produkte kommen aus Schweden, darunter auch Klarna. Die Zahlungsschnittstelle ermöglicht in vielen Ländern das Bezahlen via Rechnung, Sofortüberweisung und Ratenkauf. Mittlerweile gibt es das Unternehmen schon seit knapp 15 Jahren und gilt als einer der seriösesten Anbieter dieser Art. Die Kosten sind überschaubar und die Funktionalität vor allem DACH Raum besonders nützlich. Zudem ist der Support Spitze und man hat nahezu nie Probleme mit dem skandinavischen Anbieter. Auch hier gibt es wieder Plugins zur Integration für Woocommerce und Shopify.

klarna

Coincommerce

Von zunehmender Bedeutung sind auch Cryptowährunge als Bezahlmittel. Denn immer weniger nutzen die digitalen Währungen zum spekulieren sondern zum Bezahlen (wofür sie eigentlich vorgesehen sind). Bitcoin, Lightcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und weitere Cryptowährungen sind beliebte Zahlungsmittel geworden. Je nach Nische und Zielgruppe sollte man aber auch Kunden die Möglichkeit geben damit zu bezahlen. 

Dafür empfehlen wir ganz klar Coincommerce. Die von der bekannten Cryptobörse Coinbase geschaffene Zahlungsschnittstelle lässt sich einfach integrieren, ist kostenlos und sehr leicht zu bedienen. Auch hier gibt es wieder Plugins welche die Installation bzw. Integration per Mausklick ermöglichen.

Rechtliches / DSGVO / Sicherheit

Vor allem im E-Commerce Bereich ist es besonders wichtig gewisse rechtliche Aspekte im Bezug auf Datenschutz (DSGVO) zu beachten. Das liegt daran, dass heikle Daten wie Namen, Wohnort, Kreditkarte und andere Zahlungsarten hinterlegt werden. Diese Daten müssen entsprechend sicher und vor allem DSGVO konform gespeichert werden. 

SSL Zertifikat

Einer der ersten punkte den man auf jeden Fall beachten muss ist, dass der Shop ein gültiges SSL Zertifikat besitzt. Die sichere Verschlüsselung der Website bzw. des Shops bildet die Basis für ein rechtskonformes und vor allem sicheres E-Commerce Business. Bei Shopify ist das SSL Zertifikat schon dabei. Bei Siteground ist es auch dabei jedoch muss es per Mausklick manuell aktiviert werden. 

sll zertifikat

Cookie Notification

Da man natürlich auch Cookies und andere Daten der Besucher speichert sollte bzw. muss man sogar darauf aufmerksam machen. Das sollte logischer sofort passieren wenn die Seite geladen wird und die Cookies sowie anderen Daten dürfen erst gespeichert werden wenn das vom Nutzer bestätigt worden ist. Auch Facebook Pixel, Google Analytics und andere Tracking Codes dürfen erste geladen werden, wenn das vom Nutzer bestätigt worden ist. Dies geschieht meist mit einem PopUp der sich sofort zu Beginn öffnet.

Bei Shopify gibt es zahlreiche kostenlose Plugins welche das ermöglichen. Auch bei WordPress mit Woocommerce lassen sich die Banner bzw. PopUps kostenlos mit Erweiterungen realisieren. Somit ist die Implementation einfach und sollte sofort umgesetzt werden. Aktuell gibt es schon erste Strafen wenn das nicht berücksichtigt wird.

 

Datenschutzerklärung

Die offizielle Datenschutzerklärung ist auf einer eigenen Seite darzustellen welche leicht zugänglich ist. Idealerweise verlinkt man diese im Footer der Website, sodass man immer darauf zugreifen kann. Für die Datenschutzerklärung gibt es kein offizielles Template. Bei Shopify kann man diese zwar automatisch generieren lassen aber im Zweifelsfall sollte man die speziell von einem Rechtsexperten für die Seite anfertigen bzw. schreiben lassen.

Impressum

Jeder Webshop benötigt ein Impressum in dem klar dargelegt wird wer der Betreiber der Website. Im Impressum müssen Daten wie Rechtsform, Firmenanschrift sowie weitere Kontaktinformationen stehen. Auch Copyrights müssen im Impressum angegeben werden. Meist beziehen sich diese auf Fotos, das Webdesign oder andere Copyrights.

Marketing / Metrics / Analyse

Der beste Shop nützt nichts wenn dieser keinen Traffic bzw. keine Kunden bekommt. Auch wenn das nicht unbedingt zum eigentlichen Tutorial gehört sollte das natürlich auch berücksichtigt werden. Letztendlich geht es ja auch darum Umsatz zu machen denn der Aufbau des Shops kostet ja auch Geld und Zeit. Hier ist ein kleiner Überblick über die verschiedensten Arten den neu aufgebauten Shop zu bewerben.

Influencer

Influencer Marketing ist ein geniales Tool um möglichst schnell viele potentielle Kunden aus der gewünschten Zielgruppe zu erreichen. Wenn man weiß was man macht kann man relativ schnell profitables Geschäft mit den richtigen Influencern machen. Die sogenannten Meinungsmacher sind aktuell vor allem auf Instagram, YouTube und Twitch besonders gefragt. Können natürlich aber auch auf anderen Plattformen vertreten sein.

Facebook Ads

Facebook Ads sind aktuell mitunter die günstigste Möglichkeit ganz gezielt eine spezifische Gruppe an Menschen zu erreichen. Im Ads Manager kann man ganz genau festlegen wer die Anzeigen sieht und wer nicht. Zudem kann man das Format und Art der Anzeige frei gestalten. Durch die hohe Kontrolle sind Facebook Ads für Produkte und Dienstleistungen unterschiedlichster Art besonders lukrativ. Jedoch steigen die Preise konstant an und die Konkurrenz wächst stetig weiter.

Die TOP 5 Faktoren für Online Shops

Es gibt viele Faktoren die einen guten Online Shop ausmachen. Bevor man sich jedoch im Detail verliert sollte man sich vor allem am Anfang auf die wichtigsten Aspekte konzentrieren. Hier ist eine kurze Übersicht über die wichtigsten Faktoren wenn es um das Betreiben eines erfolgreichen Online Shops geht.

Geschwindigkeit

Einer der wichtigsten Faktoren ist definitiv die Geschwindigkeit. Wie oben schon kurz erwähnt führte Google schon zahlreiche Tests und Studien dazu durch. Im Schnitt stieg die Absprungrate auf über 50% wenn der User länger als 3 Sekunden warten muss bis die Seite geladen hat. Im E-Commerce kann das bares Geld kosten. Jeder Klick und jede Sekunde die den Kunden vom Kaufabschluss entfernen verringern die Chancen auf einen Abschluss bzw. Kauf. Somit sollte man stets darauf achten, dass der Shop schnell st. Folgende Punkte sind dabei wichtig:

  • Starkes Hosting
  • Professionelles Theme
  • Reduzierte Foto- & Videogröße
  • Caching
  • CDN (Content Delivery Network)

Shopify bietet dies schon integriert. Bei Woocommerce empfehlen wir dafür wie oben beschrieben Siteground (Hosting) sowie das Astra Theme.

Darstellung / Responsiveness

Mittlerweile sollte dieser Faktor selbstverständlich sein jedoch gibt es immer noch Shopbetreiber die sich desse nicht bewusst sind. Der Shop MUSS auf allen Endgeräten egal ob Notebook, PC, Tablet oder Smartphone sauber und korrekt dargestellt werden. Fehlende Responsiveness kann ein absoluter Conversion Killer sein und ist noch dazu schlecht für SEO. Shopify Themes von Shopify sind natürlich von Grund auf dafür optimiert und benötigen in der Regel keine weitere Bearbeitung. 

Branding

Wer langfristig gewinnen möchte sollte aktiv am Branding arbeiten. Denn die Konkurrenz ist groß und das Angebot anderer Hersteller oftmals ähnlich. Deshalb sollte man schon früh beginnen eine Brand bzw. Marke aufzubauen. Durch das gezielte verwenden von Farben, Mustern, Wording, Logos und Merkmale unterschiedlichster Art gibt man dem Unternehmen bzw. dem Shop ein gewisses Branding. Den kompletten Begriff zu erklären und eine vollständige Anleitung zu schreiben sprengt den Rahmen des Artikel. Jedoch sollte man wissen, dass Branding wichtig für langfristige Etablierung und Wachstum des Shops notwendig ist.

Bedienung / UX

In den letzten Jahren ist vor allem im SEO Bereich immer wieder der Begriff UX gefallen. Darunter versteht man die User Experience, also das Erlebnis des Nutzers. Wenn sich der Nutzer wohl fühlt, gut zu recht findet und letztendlich das bekommt wonach dieser sucht ist das positiv. Wenn der User jedoch gewisse Dinge nicht findet oder negativ wahrnimmt wird er abspringen (Bounce). Man sollte deshalb stets versuchen Bedienung, Design etc. so nutzerfreundlich wie möglich zu gestalten.

Vertrauen

Egal ob Offline oder Online, Vertrauen ist schlussendlich ausschlaggebend wenn es um das Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen geht. Erst wenn der Kunde genügend Vertrauen hat wird der Kauf abgeschlossen. Vor allem im Online Shopping sind aufgrund der zahlreichen großen Scams der letzten Jahre viele unsicher geworden. 

Vertrauen schafft man vor allem durch Transparent, einen professionellen Auftritt und zusätzliche „Trust Badges“. Im Checkout Bereich, Footer oder auf den Produktseiten können diese gezielt platziert werden um Sicherheit auszustrahlen und letztendlich Vertrauen zu schaffen.

Trust Badges

Aber auch eine transparente „About“ Seite mit Story und Vorstellung der Team Mitglieder / Gründer / Mitarbeiter ist wichtig um den Kunden zu zeigen wer den Shop betreibt. Auch das erhöht das Vertrauen in die Produkte und den Shop.

Erfahrungen

Unserer Erfahrung nach gibt es nicht den perfekten Online Shop Anbieter für jeden. Wie schon im ersten Punkt „Planung“ erwähnt ist es besonders wichtig sich Gedanken darüber im Klaren zu sein was man will und bereit ist dafür zu tun. Sowohl Shopify als auch Woocommerce und andere Anbieter sind flexibel und bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wir haben mit beiden Systemen schon erfolgreich Shops umgesetzt, sowohl für uns selbst als auch für Kunden. Letztendlich ist auch richtige Umgang mit dem jeweiligen System für den Erfolg entscheidend.

Zusammenfassung

Der Aufbau eines eigenen Onlineshops ist mittlerweile zu einem Kinderspiel geworden. Zahlreiche Baukastensysteme sowie einfache CMS wie WordPress ermöglichen es mit wenig Budget und Aufwand funktionale und professionelle Webshops umzusetzen. Je nach Anforderungsprofil und Ziele machen unterschiedliche System mehr oder weniger Sinn. Es gibt nicht das beste Store System. Vielmehr sollte man das beste für sich selbst finden.

Wir empfehlen für die meisten E-Commerce Unternehmer Shopify oder WordPress mit Woocommerce zu verwenden. Für größere Unternehmen kann auch Shopware der Magento Sinn machen.

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Clemens

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