Eigene Website Erstellen [Kostenlos] – Ultimative Anleitung 2019

Einleitung

 Immer mehr Unternehmer und Selbstständige möchten eine eigene Website erstellen. Doch gibt man diesen Begriff bei Google ein ist die Auswahl unheimlich groß. Es gibt hunderte Anbieter von verschiedensten Baukastensystemen wie Wix, 1&1, Jimod und Co. Oder soll man doch lieber ein CMS (Content Management System) wählen? Und welche Variante ist am günstigsten bzw. kostenlos? 

Anfänger sind sehr schnell überfordert und das zu Recht denn die Auswahl ist ist unheimlich groß. Deshalb liefern wir wir in diesem die ultimative Anleitung wie man am besten eine eigene Website erstellt und das am besten kostenlos. Zudem klären wir die grundsätzlich Frage zu welchem CMS bzw. Baukasten System man greifen sollte.

Eigene Website erstellen oder erstellen lassen?

Grundsätzlich sollte man sich zuerst die Frage stellen ob man ein eigene Website erstellen möchte oder es lieber eine Agentur bzw. professionellen Webdesigner machen lassen sollte. Diese Frage ist meist abhängig von zeitlichen und finanziellen Ressourcen. Denn wer die nötige Zeit hat kann definitiv lernen wie man eine eigene Website baut. Wer dies jedoch nicht hat sollte die Arbeit lieber einen Profi machen lassen.

Professionelle Websiten kosten jedoch meist je nach Umfang mehr als +1500€ und wer das nicht investieren möchte muss sich ohnehin selbst an die Arbeit machen.

Mittlerweile ist dieser Prozess aber nicht mehr so schwer wie es früher war. Es gibt viele Lösungen welche den Bau der eigenen Website vereinfachen. Somit benötigt man nichtmal Erfahrung mit HTML oder CSS und kann schon einfache Websites bauen. 

CMS oder Baukasten?

Diese Frage lässt sich nicht sofern beantworten denn die Antwort hängt von den persönlichen Zielen ab die man mit der Website verfolgt. Ein CMS (Content Mangement System) wie WordPress oder Joomla ist etwas ganz anderes als ein Baukasten System wie WIX, Squarespace oder Jimdo. Die Frage ist also individuell zu klären.

Was sind die Unterschiede?

Welche Unterschiede gibt es zwischen den bekannten CMS und Baukastensystem und worauf kommt es letztendlich an. Hier die wichtigsten Aspekte im Überblick.

Bedienung – Die Unterschiede sind vielseitig aber grundsätzlich lässt sich sagen, dass WIX, Squarespace und Co. nur etwas für absolutes Anfänger sind. Diese Baukästen wurden geschaffen um absoluten Neueinsteigern welche noch nicht viel Erfahrung im Internet haben bzw. nicht sehr IT Affin sind das Bauen von Websiten zu ermöglichen. Somit ist die Bedienung von Baukästen kinderleicht. Was aber nicht heißt, dass WordPress beispielsweise kompliziert ist. Es ist lediglich etwas anspruchsvoller erfordert aber dennoch keine Programmierkenntnisse.

Funktionalität – Die Funktionalität ist bei WordPress und Co. definitiv weitaus höher. Das Ziel von Baukästen ist lediglich mit minimalen Aufwand schnell starten zu können. Wer jedoch Ansprüche hat oder die Website mit mehr Funktionen ausstatten möchte gerät mit solchen schnell an die Grenze. Der Vorteil an WordPress ist, dass es Open Source CMS ist. Somit gibt es tausende Plugins von unterschiedlichsten Entwicklern mit denen man die Funktionalität erweitern kann. Den Möglichkeiten sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zudem kommen täglich neue Anwendungen hinzu und das komplett kostenlos.

Optik / Design – Aus optischer Sicht kann man sowohl mit Baukasten als auch mit CMS schöne Websites bauen. Natürlich sind den Designs bei Baukästen Limits gesetzt aber es gibt dennoch schicke Templates mit denen man starten kann. Aus Erfahrung wissen wir, dass Squarespace und Wix ein gutes Portfolio für Starter Websites hat welche auch optisch ansprechend sind. Für kreative Köpfe und all jene denen Design sehr wichtig ist werden empfiehlt es sich doch wieder zu WordPress zu greifen. Die Möglichkeiten sind auch hier wieder wesentlich größer und man einfach mehr (eigentlich alle) Elemente individualisieren und anpassen.

Preis – Auch wenn Squarespace, Jimdo, Wix und Co alle schon sehr günstige Anbieter sind und für nur wenige Euros die günstigsten Pläne anbieten ist WordPress unschlagbar denn es ist vollkommen kostenlos. Auch die meisten Erweiterungen und Plugins sind kostenlos. Man muss lediglich für das Hosting zahlen und das liegt ist bei den meisten Anbietern wesentlich günstiger als ein monatliches Abo für Baukastensysteme. Zudem kann man bei den beisten Hosts bei Plänen schon ab 10€ / Monat mehrere Websites hosten. Somit kommt man mit WordPress kurz- & langfristig wesentlich günstiger.

Zeitgeist Marketing empfiehlt WordPress

Wir als Agentur arbeiten seit Jahren mit WordPress und empfehlen das CMS über alle anderen. Es ist für nahezu alle Weblösungen die optimale Variante, da es im Bezug auf Funktionalität, Design und Performance keine Grenzen gibt. Wer Ansprüche hat und professionelle Website bauen möchte ist bei WordPress definitiv richtig. Seit Jahren setzen wir schon Websites angefangen von einfachen One Pagern und Landing Pages bis hin zu Blogs und komplexen E-Commerce Lösungen mit WordPress um und das mit höchster Zufriedenheit.

Mittlerweile ist auch WordPress sehr leicht zu bedienen und für jeden innerhalb weniger Stunden erlernbar. Somit können wir eine klare Empfehlung für das CMS Worpdress aussprechen.

WICHTIG: Es handelt sich hierbei um WordPress.org und nicht um Worpdress.com. Erstes ist das kostenlose CMS welches wir empfehlen und nicht die kostenpflichtige Baukastenvariante.

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Eigene Website erstellen Anleitung

Hier ist die ultimative Anleitung zur Erstellung der eigenen Website mit WordPress. Da wir wie oben diese Variante empfehlen basiert auch diese Anleitung bzw. das Tutorial auf dem CMS WordPress. Wer diese Schritte chronologisch durchzieht wird schlussendlich eine Website aufbauen und betreiben können.

Webhosting + Domain auswählen

Der erste Schritt liegt darin eine geeignet Domain inklusive Webhosting zu finden. Dabei gibt es auch wieder unzählige Anbieter wie World4You, 1&1, Namecheap, Hostgator und viele weitere. Sie alle versprechen das beste Webhosting zum günstigsten Preis. Die Realität sieht leider anders aus, denn über 90% dieser Anbieter sind überlastet, langsam und sind in der Funktionalität sehr eingeschränkt. Den meisten Anfängern fehlt das Know How und die Erfahrung um dies abschätzen zu können.

Da wir seit Jahren die unterschiedlichsten Anbieter testen können wir eine ganz klare und objektive Empfehlung aussprechen. Der beste Webhost für nahezu jede Weblösung ist mit Abstand Siteground. Der europäische Anbieter hat weltwei Serverstandorte und überzeugt mit extrem hoher Performance, Funktionalität, Kundensupport und einem Spitzen Preis / Leistung Verhältnis. Dessen Ansicht sind nicht nur wir sondern Siteground konnte in zahlreichen unabhängigen Tests beweisen, dass sie in verschiedenen Preisklassen die absolute #1 sind. Sogar WordPress selbst spricht als unabhängig Plattform eine Empfehlung für Siteground aus (siehe https://wordpress.org/hosting/)

Im Zuge des Webhostes sollte man gleich bei diesem die Domain kaufen. Siteground sehr gute Preis was Domains betrifft und man diese gleich zum Hosting Paket dazu nehmen. Bei der Domainwahl gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Denn die Domain wirkt sich auf die Reputation sowie Rankings aus und ist Teil des Brandings.

Grundsätzlich sollte man sich immer die Domain mit .com Endung sichern sofern diese nicht vergeben ist. Die Domain selbst sollte der Brandname bzw. Firmenname sein. Sollte dieser vergeben sein kann man immer noch auf eine .co ausweichen. Diese Endung ist seit Jahren bei jungen innovativen Unternehmen beliebt (Meist aus dem Technologie oder Digitalen Bereich).

Bei Länderspezifischen Firmen welche nur auf nationaler Ebene in einem gewissen Land aktiv sind sollte man natürlich die entsprechende Länder Endung wählen. Also im deutschsprachigen Raum entweder .at, .de oder .ch. Für internationale Geschäfte ist jedoch eine .com oder .co wesentlich besser.

Andere Domain Endungen sind eher ungeeignet mit Ausnahme von .io welches im Tech Bereich seit ein paar Jahren sehr beliebt ist. Die .org Endung ist eher für Organisation ohne Profit geeignet. Somit besitzt jede Endung Vor- und Nachteile die man abwägen sollte. Falls die gewünschten Domains schon vergeben sind muss man kreativ werden.

Hier einige Punkte die man allenfalls beachten muss:

  • Kurz und Knapp
  • Keine Umlaute, Bindestriche oder Sonderzeichen
  • Keine Seltsamen Abkürzungen
  • Zahlen vermeiden

Domains sollten in der Regel einfach, merkbar und möglichst kurz sein. Sobald man das Hosting gewählt hat und die entsprechende Domain gefunden bzw. gekauft hat ist man bereit für den nächsten Schritt – Die Installation von WordPress.

WordPress Installieren

Anschließend wählt man den entsprechenden Account bzw. Webhosting Paket welches man gekauft hat und klickt auf „Manage Account“. Danach ist man in der Übersicht und sieht links oben „CPANEL“. Im CPANEL angelangt navigiert man zur Sektion „Autoinstallers“. Dort findet man den „WordPress“ Button durch den man ganz einfach mit einem Klick und dem Ausfüllen der gewünschten Daten WordPress installieren kann. Die sogenannte AutoInstall bzw. 1ClickInstall Funktion ist ausgesprochen praktisch.

Somit ist WordPress auch schon installiert und bereit zur Verwendung. Einloggen kann man sich anschließend ganz einfach unter domain.com/wp-admin und durch die Eingabe der zuvor festgelegten Zugangsdaten. Früher war dieser Prozess unglaublich schwierig aber durch 1ClickInstall von WordPress wird per Mausklick die aktuellste WordPress Version direkt raufgeladen und installiert.

Theme Wählen

Als nächstes gilt es das richtige Theme zu wählen. WordPress ist lediglich ein kostenlose Open Source System welches man nutzen kann. Dieses sieht sehr nackt aus und besitzt keinerlei Design. Es ist lediglich die technische Grundlage bzw. einfach das CMS auf dem man die Website aufbauen kann. WordPress liefert zwar eine Hand voll kostenlose Themes mit diese sind aber in der Praxis nicht relevant. 

Die Wahl des richtigen Themes sind genauso wie die Wahl des richtigen Webhosts mit Domain von grundlegender Bedeutung und essentiell. Auch hier gibt es eine riesige Auswahl an Themes unterschiedlichster Preise. Entsprechend hoch ist wiederum die Verwirrung bei Anfängern und die Wahrscheinlichkeit Fehler zu machen. 

Um auch hier wiederum Klarheit zu schaffen und unsere jahrelanger Erfahrung als Webdesign Agentur zu teilen sprechen wir eine klare Empfehlung mit eindeutiger Begründung. Wir verwenden ausschließlich bei jedem Webprojekt das ASTRA Theme bzw. Framework. Es aktuell das beste Theme auf den Markt für nahezu jede Weblösung angefangen von E-Commerce über One Pager bis hin zu normalen Firmenwebsites. Das liegt daran, dass Astra jahrelange Entwicklungsarbeit in das Theme bzw. gesamte Framework gesteckt hat und dabei die wichtigsten Ansprüche vonWebdesigner und Webmastern berücksichtig hat.

Das Ergebnis ist ein leichtgewichtiges blitzschnelles Theme mit zahlreiche vorgefertigen Deomos und Websites welche sich per Mausklick importieren lassen. Darüber hinaus ist die Funktionalität nahezu grenzenlos. Denn Astra mit ist mit den wichtigsten Plugins und Page Buildern (dazu gleich mehr) kompatibel. Zudem arbeiten die Entwickler ständig an Updates, Neuerung und neuen Demos / Pre Build Websites um das Theme / Framework laufend zu verbessern.

Im Vergleich dazu sind die meisten Themes welche man auf Themeforest und Co findet nichtmal ansatzweise so umfangreich. Man bekommt bei keinem anderen Theme so viel Wert für vergleichsweise so wenig Geld. Zudem wird fortlaufen am Theme gearbeitet während +90% der anderen Entwickler und Anbieter von diversen Themes kaum bis gar keine Updates mehr rausbringen. Astra ist somit aktuell und auch in Zukunft aus nachhaltiger Sicht die beste Lösung.

Zudem bietet Astra eigens entwickelte Plugins für das Theme welche die Funktionalität enorm steigern. Darunter fallen z.B SEO, Conversion und Lead Generation Plugins.

Page Builder Wählen

Custom Coding ist in den letzten Jahren immer unwichtiger bzw. irrelevanter geworden da zahlreiche Page Builder entwickelt worden sind um das gestalten von Websites noch einfacher und schneller zu machen. Diese ermöglichen das designen von Websites per Drag and Drop und verschieben von visuellen Elementen. Somit benötigt man keine HTML oder andere Programmierkenntnisse mehr. Das ist auch der Grund weshalb eine umfangreiche E-Commerce Website vor 20 Jahren noch bis zu 100.000€ in der Erstellung gekostet hat und jetzt nur mehr einen Bruchteil davon.

Aktuell gibt es viele Page Builder welche man zusätzlich zum Theme installieren kann darunter WP Bakery Page Builder, Beaver Builder und Elementor. Letztere hat sich in den letzten Jahren jedoch am besten entiwckelt und ist mittlerweile der beste Page Builder am Markt. Auch hier ist wieder enorm viel Arbeit und Geld in die Entwicklung geflossen um so eine geniale Lösung zu bieten.

Der Elementor Page Builder überzeugt durch die grenzenlosen Möglichkeiten im Bezug auf Design sowie eine umfassende Gallerie mit tausenden vorgefertigten Elementen (Bibliothek wird stetig erweitert!) bei gleichzeitig spielend einfacher Bedienung. Das bauen von professionellen, funktionalen und ästhetischen Websiten ist somit in Verbindung vom Astra Theme mit Elementor (beides wurde inoffiziell füreinander entwickelt) ein Kinderspiel geworden.

Auch wir haben all unsere Webprojekte welche früher auf anderen Themes und Page Builder gebaut worden auf das. Astra Framework mit Elementor Pagebuilder umgestellt. Wir sind heute noch froh über diese Entscheidung. Deshalb können wir beides in Kombination jedem angefangen vom Anfänger bis hin zum Webdesign Profi mit bestem gewissen und Erfahrung empfehlen.

Inhalte Anpassen und Loslegen

Nachdem man man das Hosting aufgesetzt, WordPress installiert und das entsprechende Theme mit dem Page Builder aktiviert hat kann man beginnen die Website mit den entsprechenden Inhalten zu füllen und diese anzupassen. Um diesen Prozess einfach zu gestalten kann meine eine von unzähligen vorgefertigten Website Demos vom Astra Theme importieren. Zusätzlich gibt es bei Elementor mittlerweile auch noch hunderte Pre Build Templates für Abschnitte aber auch ganze Seiten. Man kann somit per Mausklick eine komplett vorgefertigte Website importieren und muss diese nur mehr anpassen.

Das Anpassen erfolgt über den Customizer, den Widget Bereich sowei den Page Builder von Elementor.

Customizer: Grundlegende Ding wie Farben, Logo, Schriftarten & Footer, Menü

Widgets: Spezielle Funktionen und Inhalte für Footer, Right / Left Section  (z.B Blog) & E-Commerce Bereich

Elementor: 95% der Inhalte und Front End Elemente & Design

Optional: Funktionalität Erweitern mit Plugins

WordPress lebt von Plugin und entsprechend gibt es auch tausende Plugins und Erweiterungen am Markt welche man hinzufügen kann. Diese sind meist kostenlos und sorgen dafür, dass WordPress für nahezu jedes Projekt verwendet werden kann. Sie erhöhen die Funktionalität, Performance, Sicherheit, Bedienbarkeit und Conversion Rate von WordPress Websiten und sollten auf jeden Fall genutzt werden.

Hier ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Plugins welche wir empfehlen:

SG Optimizer von Siteground – Dieses Plugin ist absolut genial und ein weiterer Grund weshalb wir Siteground lieben. Es ersetzt mehrere Plugins gleichzeitig und ist obendrauf noch einfacher zu bedienen. Der SG Optimizer von Siteground ist ein eigens für WordPress Websiten entwickeltes Plugin welche zahlreiche wichtige Aufgaben erfüllt und vor allem die Sicherheit und Geschwindigkeit der Seite stark erhöht. Es übernimmt unter anderem folgende Aufgaben:

  • Image Compression
  • Dynamic Caching
  • Static Caching
  • Minify CSS
  • Minify HTML
  • Minify Java Script
  • CDN
  • SLL Acitvation & Redirect
  • GZIP Compression
  • uvm.

Diese Liste geht noch weiter aber um es zusammen zu fassen: Der SG Optimizer optimiert wie der Name schon sagt die wichtigsten Bereich der Website und sorgt für maximale Performance und Sicherheit.

Es ist somit eines, wenn nicht sogar das wichtigste, Plugin welches man installieren sollte.

GDPR Cookie Consent – Für User aus dem Dach Raum ist dieses Plugin leider essentiell. Es ermöglich das Anzeigen des Cookie Popups auf sehr schlichte Art und Weise und verweist auf die Datenschutzbedingungen. Mittlerweile ist dieser verweist schon seit Mai 2018 Pflicht und somit auch zu installieren.

YOAST SEO – Es gibt natürlich ein SEO Plugin welches in das Astra Framework integriert ist und sehr gut funktioniert. Aber wer nur das Astra Theme kauft kann dieses kostenlos auch mit dem YOAST SEO Plugin erweitern. Dieses ist aktuell mitunter eines der besten SEO Plugins und erfüllt die wichtigsten Funktionen welche man für SEO benötigt. Darunter fallen:

  • Title Tags
  • Meta Descriptions
  • Alt Tags
  • Sitemap (XML)
  • Robots.txt

Für Anfänger und Hobby SEOs ist das absolut ausreichend. Wer jedoch mehr Funktionen möchte muss dies mit weiteren Plugins erweitern wie z.B:

Markup (JSON-LD) structured in schema.org –  Dieses Plugin hilft bei der Implementation der wichtigsten strukturierten Daten auch Microdaten oder auch Schema Markup genannt. Das ist auf jeden Fall nur etwas für Fortgeschritte und SEO Ambitionierte Webmaster. Jedoch ist auch dieses Plugin kostenlos und relativ leicht zu bedienen wenn man weiß was man macht.

Weitere geniale Plugins findet man in dieser Liste von Mojo welche wir sehr empfehlen können:

https://www.blogmojo.de/die-besten-wordpress-plugins/

Hilfreiche Tipps zum Erstellen von Websites

Hier ein paar grundsätzliche Tipps zum Erstellen von Websites. Diese Tipps und Ratschläge sind unabhängig vom System mit dem man arbeitet. Es sind einfach allgemeine Best Practices welche sich in den letzten Jahren im Webdesign herausgestellt haben. Tausende Studien und Splittests konnten das bereits bestätigen. Deshalb hier die wichtigsten Punkte die man beachten muss wenn man eine Website baut.

Keep It Simple

Einer der wichtigsten Grundregeln für nahezu jeden Website ist „Keep It Simple“. Einfach Websiten funktionieren in der Regel besser und erzielen mehr Ergebnisse. Das liegt daran, dass die Geduld im Internet wesentlich kürzer ist als im echten Leben. Somit springen viele User ab wenn die Website zu kompliziert ist. Vor allem ältere Zielgruppen kommen mit komplexen Strukturen und verspielten Elementen nicht klar.

Auch wenn es als Webdesigner meist verlockend ist zu zeigen was man kann und alle Möglichkeiten zu nutzen. In der Praxis funktionieren einfache, schlichte und simple Websites ohne großen Schnick Schnack am besten. Zudem können zu viele Animationen, Elemente oder komplexe Seitenstrukturen die Websiten langsamer machen. Das führt direkt zum nächsten Punkt.

The Faster The Better

Professionelle Websites sind blitzschnell und laden auf allen Endgeräten mit binnen weniger (Mili)Sekunden. Google hat herausgefunden, dass wenn Seiten länger als 3 Sekunden die Bounce Rate (Absprungrate) um bis zu 50% steigt. Somit verliert man mit jeder Sekunde längerer Ladezeit direkt Kunden. Schnelle Websites sind somit nicht nur besser für User / Kunden sondern werden in der Regel auch von Google bevorzugt. Site Speed ist ein wichtiger SEO Ranking Faktor welchen man unbedingt berücksichtigen sollte.

Um eine schnelle Website zu erstellen benötigt man grundsätzlich schon mal einen guten Webhost mit performanten Servern. Das ist mitunter einer der Hauptgründe weshalb wir Siteground empfehlen. Die Server sind auch bei höheren Belastungen blitzschnell. Zudem sollte man Caching aktivieren und Elemente wie Fotos und Videos komprimieren.

Das Theme spielt auch eine entscheidende und grundlegende Rolle. Das ist auch der Grund weshalb wir immer das Astra Theme bzw. Astra Framework empfehlen. Es ist sehr sauber geschrieben und leicht gewichtig. Somit garantiert es eine auch bei langsameren Verbindungen eine vergleichsweise sehr gute Geschwindigkeit.

Im Vergleich sind auch hier WordPress Seiten, sofern man diese richtig aufsetzt (Theme, Host, Content, etc.) wesentlich performanter als die meisten Baukasten Lösungen.

Call To Action Is Key

Jede Website sollte einen CTA kurz für Call to Action haben. Dieser ist das letztendliche Ziel jeder Website. Der Nutzer sollte eine Aktion auswählen. Diese kann eine Bestellung, eine Eintragung in die E-Mail Liste oder eine Kontaktanfrage (über Kontaktformular, Anruf oder E-Mail) sein. Das sollte man beim Aufbau jeder Website beachten und auch entsprechend in das Design miteinfließen lassen. Websites sind letztendlich nur Mittel zum Zweck um Kunden zu gewinnen und sollten diesen Zweck auch erfüllen und entsprechend zielführend aufgebaut werden.

Beim Astra Theme / Framework gibt es zahlreiche Funktionen welche die verschiedensten CTAs unterstützen und hervor heben. Das Theme ist entsprechend Conversion optimiert und darauf ausgelegt. Zahlreiche PopUps, Animationen sowie vorgefertigte CTAs unterschiedlichster Art erleichtern das Ganze.

Keep it Short and Sexy

Der erste Punkt „Keep it Simple“ impliziert auch schon diesen Punkt und dieser ist „Keep it Short and Sexy“. Endlose Texte oder Inhalte die sich wie Bücher lesen sind für die meisten Websites einfach nicht zielführend. Vor allem die Home Page sowie die Service Pages sollten entsprechend kurz sein. Tutorials oder Anleitungen wie dieses hier können natürlich länger sein. Aber für die meisten Websites von Unternehmen, Shops und Personal Brand gilt weniger ist mehr. 

Die meisten User verlieren bei zu viel Content die Übersicht und Motivation sich zu Recht zu finden und neigen dazu abzuspringen. Deshalb sollte man die Texte und Inhalte auf den Punkt bringen.

Corporate Design durchziehen

Einer der wichtigsten Punkte den viele vernachlässigen ist das Corporate Design. Diese sollte sich selbstverständlich durch das gesamte Unternehmen und die unterschiedlichsten Touch Points ziehen. Einer dieser Touch Points ist die Website und diese sollte entsprechend zu 100% dem Corporate Design entsprechen. Darunter versteht man Logo, Farben, Schriftarten, Sprachwahl, Stil und Layout. Doch warum ist das so wichtig?

Einerseits sieht es besser und schöner aus aber es hat noch tiefgründiger psychologische Gründe. Wenn ein Kunde die Visitenkarte in die Hand nimmt und die Webadresse anschließend eingibt sollte diese das gleiche Gefühl und Design vermitteln. Ist die Visitenkarte in einem anderen Stil also die Website (andere Farben, Schriftarten etc.) gibt es dem Betrachter unterbewusst ein Gefühl der Unsicherheit. 

Wenn jedoch der gesamte Brandauftritt von Visitenkarten, über Werbereklamen bis hin zur Website harmonisch ist gibt es dem Besucher / Kunden ein Gefühl der Sicherheit. Dieser fühlt sich wohl und hat ein Gefühl von Vertrauen. Manchen ist das nicht bewusst aber auf unterbewusster Ebene ist das ein entscheidender Faktor. Dieser kann über Kauf oder nicht Kauf entscheiden und ist von grundlegender Bedeutung.

Website erstellen 100% Kostenlos –  Möglich?

Das Erstellen einer 100% kostenlosen Website welche auch nur ansatzweise professionell aussieht und die wichtigsten Funktionen bietet ist nicht möglich. Alle Lösungen welche das versprechen sind meist nicht professionell und machen einen billigen Eindruck. Allein der Kauf einer Domain kann gar nicht kostenlos sein ist aber der wichtigste und erste Schritt zu einer eigenen Homepage. Zudem verschenkt niemand kostenlos Webspeicher welchen man genauso für eine Website braucht.

Wer jedoch Bereit ist zumindest 20€ für eine Domain auszugeben und monatlich 5-15€ für ein gutes Webhosting wird mit wenig Geld eine sehr professionelle Lösung so wie sie in der obigen Anleitung beschrieben ist bekommen.

Erfahrung

Unserer Erfahrung nach ist das Bauen und Erstellen von Websiten mit WordPress nach einer Zeit ein absolutes Kinderspiel. Man wird immer besser in der Bedienung und findet sich immer schneller zurecht. Das Menü bzw. Dashboard mag anfangs etwas verwirrend aussehen wird aber immer intuitiver und logischer. Zudem benötigt man grundsätzlich keinerlei Ausbildung oder Vorkenntnisse im Bereich HTML oder CSS.

Trotzdem lohnt es sich auf Dauer die Basics in beiden Bereichen anzueignen. Denn im Grunde genommen ist das auch nicht schwierig sondern wieder nur Übungssache. Auch wenn es nicht zwingend notwendig ist kann es in manchen Fällen durchaus praktisch sein wenn man beides beherrscht. Dafür reicht es wenn man sich ein paar YouTube Tutorials ansieht.

Zusammenfassung

Eine eigene Website zu erstellen kann einen Anfangs durchaus überfordern. Auf Google und YouTube gibt es hunderte Anleitungen alle mit unterschiedlichen System und Empfehlungen. Da kann man als Anfänger schnell die Übersicht verlieren und weiß nicht genau für welches System man sich entscheiden sollte. 

Deshalb sprechen wir eine klare Empfehlung, basieren auf Fakten und jahrelanger Erfahrung, für das CMS WordPress.org aus. Es ist kostenlos und das mit aktuell vielfältigste CMS am Mark. Mit nur etwas technischem Verständnis kann jeder eine Website mit WordPress bauen und wird schlussendlich auch damit in fast allen Fällen glücklich werden. In Kombination mit dem Astra Theme bzw. Framework sowie dem Elementor Pagebuilder und Siteground Webhosting hat meine unglaublich performante, flexible, optisch ansprechende, funktionale aber auch technisch saubere Lösung WordPress Lösung. Somit stehen einem für nahezu jedes Webprojekt die Türen offen.

Auch wenn man keine Erfahrung mit WordPress hat lohnt sich die anfängliche Gewöhnungsphase auf Dauer. Man benötigt ohnehin keine Kenntnisse im Bereich CSS oder HTML. Jedoch können diese auf Dauer sehr hilfreich und praktisch sein. Mit nur wenigen YouTube Tutorials lernt man die wichtigsten Tricks und Kniffe um die meisten Probleme lösen zu können.

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Clemens

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Hey mein ist Clemens Kohlbacher, Gründer von Zeitgeist Marketing und ich bin ein Online Marketing Nerd. Angefangen Social Media Marketing über PCC bis hin SEO für die größten Suchmaschinen & E-Commerce Plattformen bin ich tätig.

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